Verrückter Elfmeter in Kiel: Kuriose Szene erklärt

Eine solche kuriose Szene hat man wohl selten gesehen: Im Spiel zwischen Holstein Kiel und dem VfL Bochum kam es zu einem Elfmeter, der durch Ersatzspieler Michael Eberwein verursacht wurde. Was war passiert?

So kam es zu dem Pfiff

In der 38. Minute der Freitagabendpartie zwischen Kiel und Bochum passierte es: Einen Schuss, der auf die Torauslinie zurollte, stoppte Ersatzspieler Michael Eberwein, der sich aktuell warm machte. Allerdings tat er dies, noch bevor der Ball die Linie übertrat - und griff somit ins Spiel ein. Mit Hilfe des Videobeweises überprüfte Schiedsrichter Timo Gerach die Szene nochmal und entschied auf Elfmeter, Eberwein sah darüber hinaus die Gelbe Karte. Den Strafstoß verwandelte Ganvoula im Anschluss.

Das sagt das Regelwerk

Wie der "Kicker" berichtet, war an dieser Entscheidung nichts auszusetzen. Das Regelwerk besagt für einen solchen Fall eindeutig, dass eine Spielunterbrechung durch einen Teamoffiziellen, einen Auswechselspieler oder eines des Feldes verwiesenen Spieler einen direkten Freistoß, oder wie in diesem Falle, Strafstoß nach sich zieht. Die zusätzliche Erklärung hinsichtlich der Neustrukturierung des Regelwerks besagt: "Das ist eine gravierende Änderung, die zum Beispiel einen Auswechselspieler oder einen Trainer betrifft. Wenn dieser das Spielfeld betritt, um in das Spiel einzugreifen oder einen Gegner zu behindern, wird dies mit einer wesentlich härteren Spielstrafe als bisher sanktioniert."

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