Verstärkung für den HSV: Pherai wechselt an die Elbe

Der Hamburger SV hat sich mit einem weiteren Neuzugang für die kommende Saison verstärkt. Von Ligakonkurrent Eintracht Braunschweig wechselt Immanuël Pherai in die Hansestadt.

Stillschweigen über Ablösemodalitäten

Damit die Rückkehr in die 1. Bundesliga im sechsten Anlauf endlich gelingt, hat sich der HSV eine weitere Verstärkung geangelt. Immanuël Pherai wechselt nach nur einem Jahr in Braunschweig an die Elbe und hat dort einen Vertrag bis 2027 unterzeichnet. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die beiden Vereine Stillschweigen. Der 22-jährige gebürtige Amsterdamer kann sowohl im linken als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.

Vorstand Jonas Boldt erklärte, dass die Hamburger den Spieler schon länger unter Beobachtung hatten und zeigte sich zudem glücklich, dass die Verpflichtung schlussendlich gelang: "Wir freuen uns, dass sich Immanuel für unseren Weg entschieden hat und zum HSV wechselt. Als ehemaliger Junioren-Bundesligaspieler stand er schon länger auf unserem Zettel. Seine Entwicklung, insbesondere in der vergangenen Saison bei Eintracht Braunschweig, hat uns schließlich dazu veranlasst, uns frühzeitig und intensiv mit ihm und einem Wechsel zum HSV zu beschäftigen."

Claus Costa sieht Pehrai als "Unterschiedsspieler"

Der Direktor Profifußball Claus Costa sieht in dem Niederländer nicht nur eine enorme Verstärkung für das Offensivspiel der Rothosen, sondern auch einen Unterschiedsspieler, wie er zu Protokoll gab: "Er ist technisch stark, sehr schnell und sucht immer den direkten Weg zum Tor, um selbst torgefährlich zu werden oder seine Mitspieler einzusetzen. Und: Immanuël möchte den Unterschied ausmachen, daher freuen wir uns sehr auf ihn."

Pherai selbst fiebert bereits dem Saisonstart (28.-30. Juli) entgegen und freut sich vor allem auf die erstligareife Kulisse im Volkspark. "Ich kann es kaum erwarten, in diesem Stadion und vor diesen Fans zu spielen. Sie haben mich sehr beeindruckt, als ich mit der Eintracht hier zu Gast war. Danach habe ich gesagt: Für den HSV möchte ich gern spielen." Anschließend folgten Gespräche mit seinem guten Freund Ludovit Reis sowie etwas später mit der sportlichen Führung um Trainer Tim Walther.

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