• Facebook
  • Twitter

Vertrag aufgelöst: Fraisl verlässt Sandhausen sofort

© imago images / Beautiful Sports

Der SV Sandhausen und Torhüter Martin Fraisl gehen ab sofort getrennte Wege. Wie sich in den Tagen vor Weihnachten bereits andeutete, hatte der österreichische Schlussmann nach einem Kabinenstreit mit Cheftrainer Michael Schiele keine Zukunft mehr am Hardtwald. Nun wurde der Vertrag aufgelöst.

Beidseitiges Einverständnis

"Die Grenzen des Respekts wurden leider überschritten", kündigte SVS-Präsident Jürgen Machmeier am Tag nach der 0:2-Niederlage gegen Holstein Kiel an und bezog sich dabei auf die Personalie von Martin Fraisl. Der Österreicher wurde in den beiden Spielen vor dem Jahreswechsel durch Ersatzkeeper Rick Wulle verdrängt, woraufhin es zu einem Kabinenstreit mit Fraisl gekommen sei. Danach stand fest, dass der 27-Jährige kein Spiel mehr für den SVS bestreiten würde – und der bis 2022 gültige Vertrag wurde jetzt in beidseitigem Einverständnis aufgelöst. Begründet wurde die Maßnahme mit der Suche nach einer "neuen sportlichen Herausforderung zu stellen".

66 Gegentreffer als SVS-Keeper

Damit verlässt Fraisl den Hardtwald nach 47 Pflichtspiel-Einsätzen für den SV Sandhausen. In der 2. Bundesliga war er in den vergangenenen eineinhalb Jahren als Stammkeeper gesetzt und erzielte in dieser Zeit sieben sogenannte Weiße Westen für Spiele ohne Gegentor. Dagegen steht eine Quote von insgesamt 66 Gegentreffern. Wohin es den 27-Jährigen ziehen wird, ist ungewiss. Bislang lief der Österreicher in der Heimat für den 1. Wiener Neustädter Sportclub und den Floridsdorfer AC in der zweithöchsten Spielklasse auf, zudem war er für den FC Botosani in Rumänien am Ball. Nun folgt eine neue Station.