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VfB Stuttgart verliert Rang 2: "Das tut natürlich sehr weh"

Stuttgart , 2. Bundesliga , Karlsruher SC vs. VfB Stuttgart , von links: Marcin Kaminski / Gregor Kobel / Gonzalo Castro / Holger Badstuber / Wataru Endo / Hamadi Al Ghaddioui vfB DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. *** Stuttgart , 2 Bundesliga , Karlsruher SC vs. VfB Stuttgart , from left Marcin Kaminski Gregor Kobel Gonzalo Castro Holger Badstuber Wataru Endo Hamadi Al Ghaddioui vfB DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO According to the regulations of the DFL Deutsche Fußball Liga it is prohibited, to exploit or have exploited photographs taken in the stadium and/or of the match in the form of sequential images and/or video-like photo series

Eine Derbypleite ist immer bitter, doch mit Blick auf die Tabelle könnte die 2:1 Niederlage des VfB Stuttgart in Karlsruhe gleich doppelt schwer wiegen. Im Aufstiegskampf ging es für den VfB nämlich einen Rang nach unten – und der direkte Sprung in die 1. Bundesliga ist gefährdet. 

Pellegrino: "Zu hektisch, zu wild"

Gerade mal sieben Minuten dauerte es, dass der VfB Stuttgart in der Partie gegen den Karlsruher SC einen Dämpfer hinnehmen musste: Kaminski verlor den Ball, der KSC ergriff die Gelegenheit und Wanitzek machte den ersten Treffer (7.). Noch in der ersten Halbzeit glich Gonzalez zwar durch einen Elfmeter aus (35.), doch das Remis sollte keinen Bestand bis Ende der Partie haben: Nach einer Ecke (72.) sorgte Fröde mit einem seltsamen Kullerball für den ersten Karlsruher Derbysieg seit 2007 – und schickte den VfB Stuttgart einen Rang nach unten auf den Relegationsplatz.

"Das tut natürlich sehr weh", gab Stuttgarts Cheftrainer Pellegrino Matarazzo nach der Partie zu Protokoll. Viel Positives hatte er zu der Partie nicht zu sagen – "zu ängstlich" sei seine Mannschaft zu Beginn der Partie gewesen. Dann habe sie sich zwar gesteigert, nach dem erneuten Gegentreffer aber den Faden verloren: "Wir sind zunächst gut in die zweite Halbzeit gekommen und haben versucht, den Druck hochzuhalten und zu Torchancen zu kommen. Dann kassieren wir ein Standard-Gegentor, das uns komplett rausgerissen hat aus dem Spiel. Danach war es zu hektisch, zu wild, zu viele Fehlpässe."

Stuttgart lässt HSV vorbeiziehen

Auch Philipp Klement ärgerte sich: "Im Endeffekt steht die Niederlage. Wir hatten uns das ganz anders vorgestellt und sind schlecht ins Spiel gekommen", so Klement. Zu viele Ungenauigkeiten hätten die Torchancen zunichte gemacht, erklärte der Offensivspieler: "Hinten raus war es dann zu wenig. Nach dem 2:1 haben wir es nicht mehr geschafft, nochmal richtig Druck aufzubauen und hatten nur noch ein paar Halbchancen. Da haben wir uns blöd angestellt und dem Gegner in die Karten gespielt."

Mit dem Sturz auf den Relegationsplatz hat der VfB den direkten Aufstieg nun nicht mehr in der eigenen Hand. Der Hamburger SV steht mit einem Punkt mehr auf dem zweiten Platz, drei Spiele sind noch zu absolvieren. Auf dem vierten Platz lauert auch noch Heidenheim mit 51 Punkten: "Wir brauchen gar nicht auf andere oder zu weit in die Zukunft zu schauen", befindet allerdings Klement: "Sondern müssen den Kampf annehmen und versuchen, als ersten Schritt am Mittwoch zu gewinnen:" Da geht es im Heimspiel gegen den SV Sandhausen.