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Rekordumsatz für Köln: "Voraussetzung für das Ziel Wiederaufstieg"

Am Mittwochabend lud der 1. FC Köln zur Jahreshauptversammlung, wo Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle den vierten Rekordumsatz in Folge verkünden durfte.

Klub "stabil und gesund"

171,8 Millionen Euro Umsatz und 17,3 Millionen Gewinn nach Steuern – diese Zahlen sorgten beim anwesenden Publikum für Freude. Der 1. FC Köln hat sich im Vergleich zum Vorjahres-Rekord (192,2 Millionen Euro Umsatz/11,1 Millionen Gewinn) in Sachen Finanzen nochmal gesteigert. Gestiegene Medieneinnahmen, Erlöse aus der Gruppenphase der Europa League sowie ein hoher Transferüberschuss sorgten für das positive Ergebnis, berichtet sid.

Wehrle sprach von "Zahlen eins wirtschaftlich stabilen und gesunden Klubs", die allerdings auch die dringend nötige Basis für das oberste Ziel der Kölner, nämlich die Rückkehr ins deutsche Oberhaus, seien: "Sie ist die Voraussetzung dafür, dass wir, anders als 2012, sofort eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen konnten, die das Ziel Wiederaufstieg erreichen kann."

Vereinsführung gesteht Fehler in Abstiegssaison ein

Der in der Vorsaison kritisierte Vorstand der Kölner wurde von den 6321 anwesende Mitgliedern entlastet, räumte allerdings auch Fehler ein. "Die Einigkeit in der sportlichen Abteilung ist uns im letzten Jahr abhandengekommen. Das übersteht kein Verein", so Vize-Präsident Toni Schumacher, der zu langes Zögern der Vereinsführung eingestand: "Wir wollen den Schaden reparieren. Alles andere wäre Fahrerflucht".

Auch das Thema "gewaltbereite Fans" wurde diskutiert. Vize-Präsident Markus Ritterbach bezog hierzu klar Stellung und traf auf Zuspruch: "Pyrotechnik auf Kinder zu schießen, hat nichts mit Fußball-Kultur zu tun. Nachts über Parkplätze zu schleichen, um sich zu prügeln, sich auf Tribünen zu schleichen, um eine Schlägerei zu provozieren – das alles hat nichts mit Fußball zu tun."