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Von Fürth nach Sandhausen: Keita-Ruel bleibt in der 2. Liga

© imago images / Zink

Stürmer Daniel Keita-Ruel und Cheftrainer Uwe Koschinat sind wieder vereint, denn der Angreifer der SpVgg Greuther Fürth unterschreibt beim Liga-Konkurrenten aus Sandhausen. Der Stürmer mit der ungewöhnlichen Vorgeschichte ist damit zurück bei seinem alten Förderer.

"Ein absolutes 'Biest'"

Zwischen 2011 und 2014 saß Daniel Keita-Ruel wegen Raubüberfälle im Gefängnis, eine Karriere im Profi-Fußball war zu dieser Zeit kaum denkbar. Geläutert wagte der 30-Jährige, der bis dahin sechs Drittliga-Spiele für den Wuppertaler SV absolvierte, einen neuen Anlauf – und wurde nach Stationen in Straelen und Wattenscheid von Uwe Koschinat für die Fortuna in Köln entdeckt. Nach einer Saison in der 3. Liga und 15 Treffern für die Südstädter empfahl sich Keita-Ruel für ein Engagement in der 2. Bundesliga. Dort wird Keita-RUel auch jetzt weiter aktiv bleiben.

Nach zwei Jahren bei der SpVgg Greuther Fürth (59 Einsätze, 19 Tore), schließt sich der 30-Jährige dem SV Sandhausen an. "Im Verein ist sehr viel Potenzial zu erkennen, das hat nicht zuletzt die Phase nach der Corona-Pause gezeigt. Davon möchte ich ein Teil sein und mit Toren zu einer erfolgreichen Entwicklung beitragen", erklärt der Stürmer bei seiner Vorstellung am Hardtwald, die ihn wieder mit Förderer Uwe Koschinat zusammenführen wird. Der wiederum freut sich auf einen gestandenen Zweitliga-Profi, der "eine gute Quote in dieser Liga" nachgewieen hat und dazu "ein absolutes 'Biest'" im SVS-Sturm darstellen kann. Weil der Vertrag in Fürth auslief, wird der 30-Jährige ablösefrei zum Liga-Konkurrenten wechseln.