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"Waren auf Augenhöhe": FCI trotz Niederlage optimistisch

IMAGO / Ulrich

Der FC Ingolstadt taumelt immer weiter dem direkten Wiederabstieg entgegen. Nach der Niederlage in Paderborn sind es für die Schanzer aktuell schon sieben Punkte zum Relegationsplatz. Trotz des erneuten Rückschlags versuchten die Beteiligten das Positive aus dem Spiel zu ziehen.

"Sind mit dem Spiel sehr zufrieden"

Zehn Niederlagen in 13 Ligaspielen sprechen ein klare Sprache: Der FC Ingolstadt ist weiterhin Tabellenletzter der 2. Bundesliga. Obwohl im Vorfeld der Partie in Paderborn die Rollen klar verteilt schienen, gelang den Schanzern "eines der besten Spiele der Saison", wie Trainer Andre Schubert in der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte. Vor Allem haderte er dabei mit den vergebenen Chancen seines Teams in der ersten Halbzeit. "Wir hatten ein paar richtig gute Möglichkeiten, wo wir eigentlich in Führung gehen müssen", äußerte Schubert mit Blick auf Maxi Beister, der vor der Halbzeit alleine Richtung Tor lief und "eigentlich das 1:0 machen muss", aber auch auf Stefan Kutschke, der kurz nach der Pause einen Elfmeter vergab.

So wunderte es nicht, dass der Cheftrainer mit dem Spiel "sehr zufrieden" war und er hielt fest: "Das einzige was bei uns nach dem Spiel nicht stimmt, ist das Ergebnis." Vor Allem in Hinsicht auf die beiden unterschiedlichen Ausgangspositionen vor dem Spiel war Schubert mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Wir waren aus meiner Sicht auf Augenhöhe. Es war ein Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten", fasste der 50-Jährige das Spiel zusammen. Obwohl es "ganz normal" für Mannschaften aus dem Tabellenkeller sei, nicht mit "so einer breiten Brust" aufzutreten, freute sich Schubert umso mehr, dass sein Team sich das während des Spiels erarbeitet habe. Unterm Strich konstatierte er: "Wenn wir diese Leistung konstant in den restlichen Spielen zeigen können, werden wir noch ein paar Punkte holen". Er hoffe, dass das für den Ligaverbleib reichen werde, dafür werden die Ingolstädter "auf jeden Fall alles tun".

"Es tut richtig weh"

Einer der Hauptakteure des Spiels, Maxi Beister, war trotz der ansprechenden Leistungen seiner Mannschaft bedient, sah aber auch gute Ansätze. "Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, waren vollkommen im Spiel, haben die Zweikämpfe angenommen und uns dagegengestemmt", äußerte der Stürmer. In dem Spiel, in dem es "hin und her" ging, sei ein Unentschieden das "verdiente Ergebnis" gewesen. Und obwohl jeder niedergeschlagen war, gelte es für die kommenden Wochen "das Positive aus dem Spiel mitzunehmen" und "nach der Länderspielpause weiter darauf aufzubauen".

Auch sein Teamkollege Marc Stendera war sich ob der Attraktivität des Spiels sicher. "Beide Team haben heute teilweise richtig guten Fussball gespielt. Wir haben Offensiv unser vielleicht bestes Saison-Spiel gemacht." Dass es für die Bayern trotzdem nicht dazu reichte, einen Punkt aus Paderborn zu entführen "tut richtig weh". Schließlich machte auch Stendera eine Kampfansage und sagte trotzig: "Uns kriegt keiner so leicht unter, auch wenn uns schon alle anderen abschreiben." Diese Ansagen können die Ingolstädter in zwei Wochen umsetzten, wenn das Heimspiel gegen den Karlsruher SC ansteht.