• Facebook
  • Twitter

Was aus den Winter-Abgängen geworden ist #1

© imago images / photoarena/Eisenhuth

37 Spieler verließen ihre Klubs in dieser Winterpause, um ihr Glück in der zweiten Saisonhälfte woanders zu suchen. liga2-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist. Heute Teil 1.

Aogo noch ohne Verein

Santiago Ascacibar: Für zehn Millionen Euro ließ Stuttgart den jungen Argentinier nach Berlin ziehen, wo sich der defensive Mittelfeldspieler auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte. In sieben von acht Partien begann der 23-Jährige in der Startelf und steuerte eine Vorlage beim 2:1-Sieg gegen Paderborn bei. Trotzdem verschlechterte sich Hertha vom zwölften Rang auf den 14. Platz.

Ebenezer Ofori: Ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler, der erst zum Jahreswechsel von einer Leihe aus New York zum VfB zurückkam. Weil er in den Plänen der Stuttgarter keine Rolle mehr spielte, wechselte er auf fester Basis nach Schweden zum AIK Solna. In drei Spielen des schwedischen Pokals gelang Ofori dort ein Treffer.

Emiliano Insua: Der erfahrene Außenverteidiger suchte eine neue Herausforderung und fand diese in der Major Soccer League. Bei LA Galaxy erspielte sich der Argentinier einen Stammplatz und absolvierte die ersten beiden Spieltage in Amerika jeweils über 90 Minuten. Gewonnen hat Insua in diesen Partien noch nicht.

Michael Esser: Der 96-Torhüter ließ sich im Winter kurzfristig ablösefrei nach Hoffenheim transferieren, nachdem dort Stammkeeper Oliver Baumann langfristig durch eine Verletzung fehlte. Durchgesetzt hat sich im Rennen um die Nummer zwei aber Philipp Pentke, sodass der Ex-Hannoveraner noch keinen Einsatz für seinen neuen Klub bekam.

Emil Hansson: Nach einem schweren Stand im ersten Halbjahr ließ sich der schwedische Angreifer von Hannover zurück in die niederländische Eredivise verleihen. Für den RKC Waalwijk geht der Linksaußen nun auf Torejagd und konnte in sieben Partien bereits einmal einnetzen.

Dennis Aogo: Im Winter lösten Spieler und Klub das Missverständnis einvernehmlich auf, sodass der ehemalige Nationalspieler zwei Tage vor Transferschluss eine neue Herausforderung suchte. Gefunden hat er in der kurzen Zeit aber keinen neuen Verein und gilt seitdem als Vereinsloser.

.

Dresdens neuer Publikumsliebling

Lukas Jäger: Nach zweieinhalb Jahren in Nürnberg kehrte der defensive Mittelfeldspieler nach Österreich zurück. Beim SK Sturm Graz stand der 25-Jährige in vier Ligaspielen in der Startelf. Dabei erlebte Jäger einen Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

Alexander Fuchs: Der Ex-Münchener verließ den Club im Winter, nachdem er sich wegen eines Mittelfußbruches nicht zurück ins Team kämpfen konnte. Der Region blieb der defensive Mittelfeldspieler aber erhalten und gehört bei der SpVgg Unterhaching in der 3. Liga inzwischen zum Stammpersonal.

Ondrej Petrak: Mit Kaufoption ließ sich der Tscheche zur SG Dynamo Dresden verleihen und stabilisierte zuletzt das Mittelfeld des Schlusslichts. Dort kam er in allen Rückrunden-Spielen zum Einsatz.

Jonas David: Das Talent vom Hamburger SV wurde in die 3. Liga zu den Würzburger Kickers verliehen und soll dort Spielpraxis sammeln. Nach vier Startelfeinsätzen in den sechs möglichen Spielen hat sich der 20-Jährige in der Innenverteidigung am Dallenberg etabliert.

Patrick Schmidt: In Heidenheim kam der Stürmer kaum zum Zug, in Dresden gilt er als neuer Publikumsliebling. Spätestens nach seinem Fallrückziehertor gegen Aue ist der Angreifer beim Tabellenletzten nicht mehr wegzudenken, was auch im Zusammenhang mit seinen insgesamt vier Treffern in sieben Spielen steht.

Merveille Biankadi: Weil es beim Drittliga-Scorer der letzten Saison in Heidenheim noch nicht richtig lief, ließ sich der Außenstürmer zurück in die 3. Liga verleihen. Bei Eintracht Braunschweig ist Biankadi gesetzt und trug sich, trotz durchwachsender Leistung, zweifach in die Torjägerliste ein.

Oliver Steurer: Von einem Leih-Klub zum nächsten. Weil Steurer im ersten Halbjahr beim KFC Uerdingen kaum Spielpraxis sammeln konnte, wechselte der Heidenheimer erneut auf Leihbasis zu Preußen Münster. Dort läuft es für den Innenverteidiger besser: In sechs von sieben möglichen Spielen stand er in der Startelf und steuerte sogar eine Vorlage bei.

.

Weiß ist Stammkeeper

Daniel Hanslik: Als Torjäger aus der Regionalliga geholt, verpasste der Stürmer in Kiel noch den Durchbruch. Bei Hansa Rostock dagegen blüht Hanslik als Leih-Spieler der Störche auf und erkämpfte sich schnell einen Stammplatz auf der Außenbahn. Belohnt wurde er am letzten Spieltag durch seinen ersten Treffer im Profifußball.

André Weis: Den Ersatztorhüter der Regensburger zog es im Winter zu Viktoria Köln in der 3. Liga. Dort unterschrieb der Keeper beim abstiegsbedrohten Aufsteiger einen Vertrag bis zum Saisonende, rechtfertigte seine Verpflichtung aber bereits mit Leistung. In sieben Spielen kassierte Weis bei der defensiv anfälligen Mannschaft "nur" elf Gegentreffer und avancierte zur neuen Nummer eins.

Alexander Nandzik: Ebenfalls in die 3. Liga zog es den Jahn-Verteidiger, allerdings nach Kaiserslautern. Dort ist er jedoch nur als Ersatzmann für die linke Seite eingeplant und profitierte bislang von mehreren Ausfällen von Philipp Hercher. Dadurch kam Nandzik insgesamt auf vier Einsätze, in der Rückrunde ist Lautern insgesamt noch sieglos.

Mats Möller Daehli: Drei Millionen Euro spülte der Norweger in die Kassen von St. Pauli, nachdem Champions League-Klub KRC Genk anklopfte. Bei den Belgiern verpasste der Top-Vorbereiter aus Hamburg gleich mehrere Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung, ehe er sich zurückkämpfte und im letzten Spiel des KRC sein erstes Tor für die Belgier erzielte.

Mandela Egbo: Der Engländer verließ Darmstadt nach nur einem halben Jahr in Richtung New York, wo er sich dem Red Bull-Klub in Amerika anschloss. Für die zweite Mannschaft in der USL Championship stand der Außenverteidiger einmal in der Startelf, weitere Spiele absolvierte Egbo noch nicht.