Werder-Trainer Anfang gibt Jugend-Quartett eine Chance
Seit Samstag bereitet sich Werder Bremen auf die erste Zweitliga-Saison seit 41 Jahren vor. Da bei einigen Profis weiterhin nicht klar ist, ob sie bei den Norddeutschen bleiben, bekommt nun ein Talente-Quartett die Chance, sich zu empfehlen.
"Wir sollten uns an unserer Jugend bedienen"
Dabei handelt es sich um Abdenego Nankishi (18), Kebba Badjie (21), Yannik Engelhardt (20) und Kyu-Hyun Park (20) aus der U23, die in der Regionalliga Nord spielt. "Die Möglichkeit für junge Spieler ist extrem gut, dadurch, dass sich die Kader-Struktur noch verändern wird. Der ein oder andere junge Spieler kann sich in den Kader spielen oder sogar in die Mannschaft", machte Trainer Markus Anfang den jungen Spielern in der "Bild" Mut. Und geht es nach dem 47-Jährigen soll es in naher Zukunft nicht nur bei den erwähnten vier Spielern bleiben. "Wir sollten uns an unserer Jugend bedienen. Es wäre toll, wenn wir den ein oder anderen Spieler rausbringen könnten."
Beispiele aus der Werder-Jugend
In der Vergangenheit hatten die Hanseaten immer wieder Spieler ausgebildet, die später eine beachtliche Karriere hingelegt hatten. So wurde der spätere Nationalspieler und 288-malige Bundesligaspieler Simon Rolfes von 1999 bis 2004 (ein Jahr Unterbrechung) bei Werder ausgebildet. Auch Christian Schulz, immerhin in 358 Erstligaspielen auf dem Feld, war von 1995 bis 2007 bei Bremen aktiv und wechselte schon mit zwölf Jahren zum Verein. Mit Maximilian Eggestein ist aktuell sogar noch ein Eigengewächs bei den Profis aktiv. Der nun 24-Jährige wechselte 2011 vom TSV Havelse zum SVW und absolvierte bislang 156 Bundesligaspiele.