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"Ziel erreicht": Bielefeld feiert die Zweitliga-Meisterschaft

© imago images / Dünhölter SportPresseFoto

Mit dem 1:0 Sieg gegen Darmstadt 98 ist Arminia Bielefeld nicht mehr nur sicherer Aufsteiger, sondern auch noch Zweitliga-Meister. Das feierte die Neuhaus-Elf – wenngleich die Party ein kleines bisschen getrübt wurde.

Neuhaus steigt erstmals auf

Durchgängig Tabellenführer seit dem 15. Spieltag, nur zwei Niederlagen überhaupt, keine einzige davon in der Rückrunde: Fans von Arminia Bielefeld hatten in dieser Saison wahrlich wenig zu beklagen. Mit dem jüngsten Sieg ist nun auch die Meisterschaft eingetütet. Der damit einhergehende Aufstieg – ein wahr gewordener Traum für Cheftrainer Uwe Neuhaus, der erstmals in die Bundesliga aufsteigt: "Das Ziel, das ich mir noch zum Schluss der Laufbahn gesetzt hab, das hab ich erreicht. Und das macht wahnsinnig Spaß" sagte der Trainer gegenüber Sky.

Keine Fans zum Feiern

Spaß dürften auch die Spieler gehabt haben, als sie ihren Meister-Trainer mit der obligatorischen Bierdusche bedachten. Nur, dass das ganze ohne Fans stattfinden musste, drückte die Stimmung natürlich ein wenig. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die exzellente Rückrunde der Bielefelder vor leeren Rängen statt – und die Freude über den Aufstieg musste ohne Jubel von den Tribünen auskommen: "Was fehlt, sind die richtigen Emotionen, das Stadion ist leer. Normalerweise könnte man jetzt die wilde Sau rauslassen."

Das ist in der aktuellen Situation natürlich nicht möglich, ebenso wie eine große Aufstiegs- und Meisterfeier in der Stadt. Es sei zwar etwas für das letzte Spiel am 28. Juni gegen Heidenheim geplant, um die Fans einzubeziehen, nur inwieweit das möglich ist, ist noch offen. Bedanken würde man sich trotzdem gerne, erklärte Mittelfeldspieler Manuel Prietl. Der hatte seine Mannschaft in der 52. Minute zur endgültigen Meisterschaft geköpft: "Vielleicht wird irgendwas möglich sein. Dass wir irgendwo auf einem Busch stehen, und die Fans um uns herum mit Abstand feiern", schlug Prietl vor. So oder so: Die Freude über den Aufstieg dürfte auch so überwiegen.