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Zusammen 21.000 Euro: Geldstrafen für Düsseldorf und Karlsruhe

IMAGO / Dennis Hetzschold

Geldstrafe für Fortuna Düsseldorf und den Karlsruher SC: Wie der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch mitteilte, müssen die Rheinländer 2.400 Euro zahlen. Der KSC hingegen muss 18.600 Euro für das Fehlverhalten seiner Fans zahlen. Davon kann der Verein bis zu 5600 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden.

Fortuna muss für Hansa-Spiel zahlen

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Fortuna Düsseldorf und den Karlsruher SC im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger mit Geldstrafen belegt. Die Düsseldorfer müssen die Strafe in Höhe von 2.400 Euro zahlen, da kurz vor dem Beginn und im Laufe der zweiten Halbzeit gegen den F.C. Hansa Rostock am 8. April 2022 insgesamt vier Blinker von Fortuna-Anhängern gezündet worden war. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Die Badener hingegen müssen etwas tiefer in die Tasche greifen und 18.600 Euro zahlen. Davon kann der Verein bis zu 5600 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2022 nachzuweisen wäre, teilte der Verband mit.

Teure Tage für die Zweitligisten

Der Vorwurf: Nach Abpfiff des Spiels gegen den FC Ingolstadt am 22. April 2022 "zündeten Karlsruher Zuschauer mindestens drei pyrotechnische Gegenstände. Darüber hinaus brannten Karlsruher Anhänger vor Beginn des Zweitligaspiels bei Hannover 96 am 29. April 2022 mindestens 28 Bengalische Feuer ab". Auch der KSC hat den Urteilen zugestimmt, die damit rechtskräftig sind.

Damit gehen die kostenintensiven Tage für die Zweitligisten weiter. Erst am Dienstagabend wurde der 1. FC Kaiserslautern zu einer Geldstrafe von 52.450 Euro verurteilt. Geahndet wurden die Vorkommnisse während der Aufstiegs-Relegation gegen Dynamo Dresden. Auch der FC St. Pauli und der SC Paderborn wurden mit Strafen belegt. Die Hamburger müssen 3.600 Euro zahlen, die Ostwestfalen sogar 6.900 Euro.