Zwischenfazit FSV: Startschwierigkeiten geben Grund zur Sorge

Nach dem der FSV Frankfurt mit zwei Niederlagen in die neue Saison startete, konnten sich die Bornheimer inzwischen mit einem Dreier auswärts in Nürnberg und einem Unentschieden gegen Leipzig auf Tabellenplatz 13 vorarbeiten. Es gab positive und negative Höhepunkte, aber die Leistungen sind mittlerweile fast typisch für den FSV – nicht besonders überzeugend, aber es reicht für den Klassenerhalt. Nun müssen die Bornheimer das achte Jahr zweite Liga so früh wie möglich klar machen.

Mit jedem Spiel ein bisschen solider

Nach zwei Niederlagen, gegen Heidenheim und den KSC, gelang den Bornheimern der erste Sieg der Saison im Pokal. Nach einer alles in allem guten Leistung gegen den Viertligisten Sportfreunde Siegen setzte man sich im Elfmeterschießen durch, Torhüter Klandt machte erneut von sich reden, indem er zwei Elfmeter hielt. Am nächsten Wochenende feierte man den nächsten Sieg, in Nürnberg machte Neuzugang Hanno Balitsch den Treffer zum Sieg, Klandt wehrte erneut einen Strafstoß ab. Vor dem Spiel gegen den Top-Favoriten für den Aufstieg aus Sachsen hätte wohl kaum jemand erwartet, dass der FSV gegen Leipzig auch nur einen Punkt holen würde, jedoch überraschte die Mannschaft mit einer tollen Leistung in der zweiten Hälfte mit viel Kampf, Einsatz und tollem Spiel, musste sich allerdings mit einem 0:0 zufriedengeben, das sich wie eine Niederlage anfühlte.

Abwehr weiterhin der Schwachpunkt

In der Transferperiode schlug der FSV auf dem Transfermarkt zu, man holte Tom Beugelsdijk als große Hoffnung für die Abwehr, da diese oft der Schwachpunkt im Spiel der Bornheimer darstellte. In den ersten Spielen sah es nicht gerade nach Besserung aus, doch letztendlich konnte der Holländer überzeugen. Gegen Leipzig wurde er zum Mann des Spiels gewählt, da er die Abwehr toll zusammengehalten hatte und ein grandioser Rückhalt war. Alexander Huber machte besonders im Pokalspiel gegen Siegen negativ auf sich aufmerksam, nach zwei fatalen Fehlern fand er zunächst auf der Bank Platz.

Überzeugende Offensive

Auf sich aufmerksam machte vor allem der junge Neuzugang Vincenzo Grifo aus Hoffenheim, der sofort einschlug und wunderbare Offensivaktionen für den FSV zeigte. Mit grandiosen Dribblings, guten Schüssen und Standardsituationen ist er der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive der Bornheimer. Weiterhin überzeugte Kapllani, der seit mehreren Jahren sehr solide spielt, Roshi setzte seine gute Leistung aus der Vorsaison teilweise fort. Die Mannschaft zeigte in den letzten Spielen gute Leistungen und wenn man weiterhin so spielt, sollte man den Klassenerhalt klar machen können. Es sollte ein nicht allzu schweres Jahr für den FSV werden.

 

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