1.FCK: Die Bastion Betzenberg bröckelt
Auf Eines konnte sich der 1.FC Kaiserslautern im letzten Jahr eigentlich verlassen - im eigenen Stadion wurden in aller Regelmäßigkeit Siege eingefahren. So spielten sich die Roten Teufel in der vergangenen Saison in die Aufstiegsgruppe, obwohl sie im Umkehrschluss auf fremden Plätzen reihenweise Punkt liegen ließen. Entsprechend groß war die Hoffnung nach dem 3:1-Erfolg in Duisburg zu Hause den guten Start perfekt zu machen. Das 0:0 gegen Eintracht Braunschweig war dann jedoch das bereits vierte sieglose Heimspiel in Folge. War es das mit der Bastion Betzenberg?
Runjaic erwartet Entwicklung - Sieg wäre durchaus möglich gewesen
Ganz so schlimm ist die Lage in der Pfalz natürlich nicht. Die zurückliegenden Heimspiele gegen Leipzig (1:1), St. Pauli (0:2), Ingolstadt (1:1) und nun Braunschweig waren allesamt gegen starke Gegner. Die Hamburger bescherten den Roten Teufeln ihre einzige Heimniederlage im absoluten Abstiegskampf und zuletzt gegen Braunschweig, waren durchaus Siegchancen vorhanden. Warum es am Ende nicht gereicht hat, begründete Trainer Kosta Runjaic nach dem Spiel bei "Sky" mit der "fehlenden Körperlichkeit" seiner jungen Akteure. Einige müssen sich, so argumentiert der Coach, erst an die Liga gewöhnen. Er sieht logischerweise noch Entwicklungspotential in seiner jungen Mannschaft. Ein Spieler wie Lukas Görtler hatte seine ersten Einsatzminuten am Freitagabend, auch Erik Thommy kann noch nicht auf allzu viele Spiele in der Zweiten Liga zurückblicken. Unter anderem von diesen Spielern erhofft sich Runjaic in den nächsten Wochen den einen oder anderen Schritt nach vorne.
Weiterhin Verstärkungen im Blick - Union Berlin nächster Gradmesser
Damit die Offensive nicht allein auf junge Talente aufgebaut werden muss, sind die Verantwortlichen rund um den Betzenberg weiter auf der Suche nach Verstärkungen. Bereits mehrfach wurde betont, besonders im Offensivspiel noch Lücken im Kader zu haben. Zwar machte der starke Auftakt in Duisburg diese Problematik vielleicht kurz vergessen, doch die Partie gegen die Eintracht zeigte die Limitiertheit des Aufgebots auf. Noch vier Wochen hat der Transfermarkt geöffnet und bietet also noch jede Menge Zeit die passende Ergänzung zu finden. Mit vier Punkten nach zwei Spielen stehen die Pfälzer jedoch erstmal gut da, haben den Start hauptsächlich positiv gestalten können und dürfen nun recht entspannt den kommenden Aufgaben entgegen blicken. Und du haben es in sich: Nach dem undankbaren Pokalgegner Hansa Rostock wartet in der Liga das Gastspiel bei Union Berlin - und die haben nach dem 3:4 in Sandhausen einiges gut zu machen.
Gebt doch den jungen Spielern wie
zBsp Lucas Görtler genug Zeit dann werdet ihr noch viel Freude an den Jungen haben.Er hat irgendwie die
Art eines Klose so wie er Fussball spielt und sich bewegt.