110.000 Euro! Hohe Geldstrafe für Hannover - auch SCP bestraft

Sehr teurer Auftakt ins neue Jahr für Hannover 96! Wie der Deutsche Fußball-Bund am Dienstagnachmittag vermeldete, müssen die Niedersachsen 88.800 Euro Strafe zahlen. Grund für den hohen Betrag sind Vorkommnisse während und nach der Heimpartie gegen Eintracht Braunschweig. Der SC Paderborn muss ebenfalls zahlen. 21.000 Euro sind es für die Ostwestfalen. Auch hier sind Ereignisse beim Spiel gegen den BTSV der Grund für die Strafe. 

Vierte Strafe für diese Saison

Dass eine happige Strafe auf die Roten wartet, war jedem bewusst. Seit Dienstag ist nun klar, wie teuer das Nachspiel des Derbys gegen Eintracht Braunschweig ist. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Klub "wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger" mit einer Geldstrafe in Höhe von 88.800 Euro belegt. "Davon kann der Verein bis zu 29.600 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. Juni 2023 nachzuweisen wäre", teilte der Verband mit.

Beim Niedersachsen-Derby am 10. September hatten die 96-Fans nach DFB-Angaben während des Spiels und nach dem Abpfiff "mindestens 148 Bengalische Feuer" abgebrannt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig. Bereits am 16. Dezember wurde eine Strafe in Höhe von 54.140 Euro vom Verband kommuniziert. Auch im Oktober (600 Euro) und August (16.200 Euro) mussten die Niedersachsen für Fan-Verfehlungen in dieser Saison zahlen.

35 bengalische Feuer gezündet

Auch der SC Paderborn darf sein Vereins-Konto erleichtern. Die Ostwestfalen müssen 21.000 Euro an den DFB überweisen. Davon darf der Klub bis zu 7.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Auch in diesem Fall müssen die Maßnahmen bis zum 30. Juni 2023 nachgewiesen werden. In der 46. Minute des Gastspiels bei Eintracht Braunschweig am 22. Oktober 2022 haben die SCP-Anhänger "mindestens 35 Bengalische Feuer" gezündet. Auch der Klub von der Pader hat dem Urteil zugestimmt.

Nach dem Dezember (9.000 Euro) und November (1.200 Euro) war es die dritte Strafe für die Paderborner, die sich auf diese Spielzeit bezieht.

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