1860 München ist nach erneuter Niederlage Tabellenletzter

Die Talfahrt des TSV 1860 München geht auch nach dem Trainerwechsel zu Markus von Ahlen weiter. Am Sonntag unterlag die Mannschaft im Duell gegen Eintracht Braunschweig vor heimischem Publikum mit 1:2 und kassierte die dritte Niederlage in Folge. Mit weiterhin neun Punkten sind die Bayern nun sogar Letzter der Tabelle, nachdem der FSV Frankfurt mit 5:2 bei der SpVgg Greuther Fürth siegte. Zwar stimmte das Ergebnis zum wiederholten Male nicht, doch die Protagonisten zeigten sich mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden.

 Kapitän Schindler: Über die 90 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft

"Heute habe ich wieder Fortschritte gesehen. Wir müssen weiter hart arbeiten, damit irgendwann auch die Ergebnisse stimmen", sagte von Ahlen. "Mit der Leistung heute brauchen wir uns nicht zu verstecken. Über die 90 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft. Vielleicht müssen wir noch härter für das Glück arbeiten, das uns heute gefehlt hat", wird Mannschaftskapitän Christopher Schindler auf der Vereinshomepage zitiert. Nachdem die Gäste mit 1:0 in Führung gingen, glich Schindler nach 38 Minuten aus. Kurz nach dem Wiederanpfiff mussten die Löwen dann jedoch das zweite Gegentor hinnehmen. "Da waren wir einfach nicht clever im Zweikampfverhalten. Nach dem Rückstand haben wir uns aber anders präsentiert als in Aue", lobte von Ahlen. Auch der Unmut der Fans wurde in den vergangenen Wochen immer stärker, dies war am Sonntag jedoch nicht zu spüren. "Sie haben uns 90 Minuten super unterstützt und uns nach Spielschluss die Niederlage nicht vorgeworfen, weil wir alles gegeben haben", zog Schindler ein positives Fazit. Am kommenden Sonntag gastiert das Team beim VfL Bochum und hat die nächste Möglichkeit, mit einem Erfolgserlebnis zumindest die rote Laterne abzugeben.

FOTO: Uwe Schmidt

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