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6:0 gegen Aue: Darmstadt mit Ausrufezeichen im Aufstiegskampf

imago images / Beautiful Sports

Der SV Darmstadt 98 hat im Aufstiegskampf ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz gesendet und seine Pflichtaufgabe gegen Erzgebirge Aue eindrucksvoll mit einem 6:0-Sieg erfüllt. Spieler und Trainer freuten sich hinterher über die eigene Abgeklärtheit und hatten darüber hinaus noch ein paar respektvolle Worte für die damit aus der 2. Bundesliga abgestiegenen Veilchen übrig. 

Darmstadt siegt hoch und äußerst souverän

"In solchen Spielen hoffen andere vielleicht darauf, dass wir einen Schritt weniger machen, aber so sind wir nicht", brachte es Darmstadts Fabian Holland nach Schlusspfiff wohl am besten auf den Punkt. Die Lilien haben sich auch gegen Kellerkind Erzgebirge Aue keine Blöße gegeben und mit einem souveränen 6:0-Erfolg den zweiten Platz erobert. Zwei Spieltage vor dem Saisonende war es noch einmal ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, dass sie die Hessen bis zum Schluss wohl nicht mehr loswerden wird.

Darmstadt legte gegen Aue dabei einen Start nach Maß hin und hatte das Spiel nach 20 Minuten durch drei schnelle Tore bereits für sich entschieden. Luca Pfeiffer (16.), Tim Skarke (18.) und Braydon  Manu (19.) trafen innerhalb von drei Minuten und sorgten für eine ausgelassene Stimmung auf den Rängen, die im Verlauf des Spiels durch einen weiteren Treffer von Skarke (39.) und die Tore von Mathias Honsak (74.) und Tobias Kempe (90.) noch zusätzlich befeuert werden sollte.

Respekt an die abgestiegenen Veilchen

Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht war es nach Schlusspfiff wichtig zu erwähnen, dass es dabei aber – weder von den Rängen, noch von seinem Team – Häme für die damit als Absteiger feststehenden Veilchen gegeben habe. "Aue war ein Gesicht der 2. Liga und wird es auch bald wieder sein. Für mich ist trotz des Sieges die schönste und wichtigste Erkenntnis, dass die Mannschaft selbst bei diesem Spielstand seriös geblieben ist und den Gegner respektiert hat" l0bte der 48-Jährige, der aus sportlicher Sicht sowieso nichts am Spiel seiner Truppe auszusetzen hatte.

Für Darmstadt geht es nun am Freitag mit einem Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiter, bevor am letzten Spieltag der SC Paderborn ins Stadion am Böllenfalltor reist. Mit zwei weiteren Siegen könnte Darmstadt, durch die nun um sechs Tore bessere Differenz zum Drittplatzierten aus Bremen, dann womöglich die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga feiern.