96-Chef Kind schiebt Maina-Wechsel einen Riegel vor
Ein Wechsel von Linton Maina zum VfL Wolfsburg ist "vom Tisch". Hannover-Boss Martin Kind kommentierte die Transferverhandelungen zwischen den niedersächsischen Klubs gegenüber der "Wolfsburger Nachrichten" mit deutlichen Worten, sodass Cheftrainer Kenan Kocak in der kommenden Saison wohl mit dem 96-Talent planen kann.
3,5 Millionen Euro plus Boni geboten
Vor zwei Jahren stieg Linton Maina aus der U19-Nachwuchsmannschaft zu den Profis von Hannover 96 auf, seitdem absolvierte der Flügelspieler schon 22 Erst- und 24 Zweitliga-Spiele für die Niedersachsen. Das Interesse einer Verpflichtung des Talents bei Nachbarklub Wolfsburg war groß, soll sich aber nun laut "Wolfsburger Nachrichten" erledigt haben. "Das Thema ist vom Tisch. Wir haben immer gesagt, dass wir mit Linton planen, und daran hat sich nichts geändert", äußerte sich 96-Chef Martin Kind in aller Deutlichkeit.
Gescheitert ist der Wechsel wohl an der Ablösesumme. Bei den Wolfsburgern hat Ex-Hannoveraner Jörg Schmadtke als Sport-Geschäftsführer das Sagen über die Finanzen der Wölfe und bot dem Zweitligisten nach Angaben von "tm.de" rund 3,5 Millionen Euro plus Bonuszahlungen. Hannover dagegen soll in erster Instanz eine Summe zwischen zehn und zwölf Millionen gefordert haben, danach aber auf bis zu sechs Millionen runtergegangen sein. Immer noch zu viel für die Vorstellungen des VfL.
Neun Scorer-Punkte für Maina
Auch Borussia Mönchengladbach beschäftigte sich zeitweise mit dem 96-Talent, das sich aber für einen Wechsel nach Wolfsburg entschieden haben soll. Gut für 96-Cheftrainer Kenan Kocak, dass daraus nichts wird. Der Coach kann nun wohl mit Maina für die kommende Saison planen, denn der 21-Jährige gehörte schon in der letzten Spielzeit mit zwei Toren und sieben Vorlagen zu den besserer Scoreren der Roten. Nach Angaben des Marktwert-Portals liegt der Wert des U21-Nationalspielers aktuell bei rund neun Millionen Euro.