4:3 nach 0:3! Jahn Regensburg sorgt für Furore

Der SSV Jahn Regensburg sorgt als Aufsteiger weiter für Furore. Die Beierlorzer-Elf drehte ein schon verlorenes Spiel gegen Aufstiegsanwärter Düsseldorf noch in ein 4:3 und darf sogar ein bisschen vom Aufstieg träumen. Die Oberpfälzer haben nur noch einen Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Das Ziel des Jahn ist jedoch nach wie vor ein anderes.
Drei Gegentore sind nicht das Ende
"Wir brauchen noch vier bis zu den 40 Punkten“, wird Siegtorschütze Sargis Adamyan im "Kicker" zitiert. Der Klassenerhalt dürfte jedoch spätestens nach dem furiosen Auftritt gegen die Fortuna nur noch Formsache sein.
Von einem Sieg war der SSV am Freitagabend nach einer Viertelstunde meilenweit entfernt. Zu dem Zeitpunkt hatten die Gastgeber sich schon drei Gegentore gefangen. Doch Aufgeben ist nicht das Ding von Trainer Achim Beierlorzer. "Er hat gesagt: Wir drücken jetzt den Reset-Knopf und fangen bei 0:0 wieder an", so Verteidiger Marvin Knoll gegenüber "mittelbayerische.de". Das blieb zunächst ohne Wirkung. Regensburg lief immer wieder in Konter und hatte Glück bei einem Pfostentreffer. Doch der Jahn kam zurück. Stürmer Marco Grüttner besorgte per Abstauber das 1:3, wenig später traf Stürmerkollege Jonas Nietfeld zum Anschlusstreffer. Der SSV war plötzlich wieder im Spiel. "Mit dem 1:3 ist das Publikum noch einmal aufgekommen und ich hatte das Gefühl, die Mannschaft glaube wieder vermehrt an sich", so Trainer Achim Beierlorzer nach dem Abpfiff.
Der Jahn zeigt Zähne und siegt
Regensburg kam bissig und griffig aus der Kabine. Die Fortuna wackelte und Jonas Nietfeld holte einen Elfer raus. Stürmer Marvin Knoll verwandelte zum Ausgleich. Nur fünf Minuten später fühlte sich beim Gegner niemand für Adamyan zuständig, der schließlich zum vielumjubelten Siegtreffer einschob. Der Jahn hatte das Match gedreht, machte anschließend bei weiteren Chancen jedoch den Deckel nicht drauf. Doch das reichte zum Punktedreier in einem denkwürdigen Spiel. So ganz fassen konnte das der Jahn-Keeper kurz nach dem Spiel nicht. "Ich muss mich erst mal schütteln, dann kapier’ ich vielleicht, was heute passiert ist", wird Philipp Pentke bei "mittelbayerische.de" zitiert.