Darmstadt: Stadion-Umbau schreitet weiter voran

Die Bauarbeiten für die kommende Saison schreiten beim SV Darmstadt 98 mit großen Schritten voran. Gemeint sind damit aber nicht nur die Arbeiten am neuen Zweitligakader, sondern auch die am Merck-Stadion, wo nach dem letzten Heimspiel auch der Rest der Gegengerade abgerissen wurde. Am Mittwoch informierte der Verein nun über den derzeitigen Stand der Dinge.
Neue Gegentribüne wird 8.500 Plätze haben
Möglichst schon zu Beginn der Saison 2019/2020 möchte der SV Darmstadt 98 die Stehplätze auf der neuen Gegengerade in Betrieb nehmen, entsprechend ließ der Verein nach dem letzten Heimspiel gegen Aue sofort die Abrissarbeiten des Gästeblocks beginnen. Es war der letzte noch verbliebene Teil der ehemaligen Gegengeraden. An gleicher Stelle entsteht nun eine neue Gegentribüne, die nach ihrer Fertigstellung 8.500 Plätze umfassen soll, davon 5.600 Steh- und 2.900 Sitzplätze.
Gründungs- und Fundamentarbeiten im Heimbereich sind abgeschlossen
Am Mittwoch informierte nun Michael Weilguny, Geschäftsführer der SV Darmstadt 98 Stadion GmbH, zusammen mit dem Generalplaner Gunter Weyrich vom Büro 1100 Architekten über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Positives konnten sie dabei vor allem über den neuen Heimbereich berichten, in dem die Gründungs- und Fundamentarbeiten fertiggestellt wurden und nun die Betonfertigteile montiert werden. Parallel dazu sei auch die Gründung des Oberrangs in Arbeit, wobei der Steg zur modularen Südtribüne zurückgebaut werde.
Prognose zur Fertigstellung der Stehplätze auf der Gegengeraden erst im Juli
Ob denn auch die Stehplätze auf der Gegengeraden planmäßig bis zum ersten Heimspiel der neuen Saison benutzt werden dürfen, könne erst zu einem späteren Zeitpunkt gesagt werden, so Weyrich in seinen Ausführungen: "Eine abschließende Prognose dazu werden wir zusammen mit dem Generalunternehmen erst Anfang Juli abgeben können. Bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung im Bestand muss man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen." So sei es zuletzt beispielsweise schon zu Verzögerungen gekommen, weil die Flutlichtmasten aus den 80er-Jahren nicht so gegründet gewesen seien, wie das die Planunterlagen darlegten.
Abriss der Haupttribüne im Frühjahr 2020
Läuft aber alles gut, soll dann ab August der Oberrang errichtet und mit der Dachmontage gestartet werden. Danach sollen im Laufe des zweiten Halbjahres die Toiletten und Kioske entstehen, so dass der erste Bauabschnitt Ende des Jahres finalisiert werden kann. Im Frühjahr 2020 soll dann schließlich der Abriss der Haupttribüne erfolgen.