Osnabrück ab Donnerstag im "angepassten Trainingsbetrieb“

Anhand einer Ausnahmegenehmigung für Profisportler will der VfL Osnabrück in der Corona-Krise ab Donnerstag einen "angepassten Trainingsbetrieb“ aufnehmen. Die Pläne, zu denen auch die Verlegung von Aufgaben der Geschäftsstelle in Heimarbeit gehört, sind mit den zuständigen Landes- und Lokalbehörden abgestimmt.

Trainingsgruppen mit maximal neun Spielern

"Ziel ist es, die allgemeinen Klubfunktionen unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Präventivmaßnahmen in einem Mindestmaß sicherzustellen“, erklärte Osnabrücks Geschäftsführer Jürgen Wehlend in einer Mitteilung auf der Vereinshomepage.

Die Mannschaft wird nach den Vorstellungen des Klubs unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in Gruppen von maximal neun Spielern trainieren. Zur Verhinderung von Kontakten finden lediglich gruppen- und individualtaktische Übungen statt. Auch Technik und Athletik werden individuell trainiert. Das Trainer-Team um Chefcoach Daniel Thioune wird zu keiner Zeit komplett anwesend sein.

"Mit diesen und weiteren Maßnahmen schaffen wir den Spagat zwischen gesundheitlicher Für- und Vorsorge sowie der notwendigen Gestaltung eines professionellen Trainingsbetriebs unter den derzeitigen Rahmenbedingungen“, sagte Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Verzicht auf vorsorgliche Tests

Auf vorsorgliche Tests von Spielerin und Mitgliedern des Trainer- und Funktionsteams auf das Coronavirus verzichtet der Aufsteiger vorerst. "Nach Rücksprache mit unserem Mannschaftsarzt wird derzeit von Testungen abgesehen und Tests nur bei Verdacht durchgeführt. Auch hier werden wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, die Ressourcen der Labore nicht zu blockieren“, erläuterte Schmedes die Haltung des Klubs in dieser Frage.

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