Dauerkarten-Verkauf ab Juni: St. Pauli will positiv denken
In dieser Saison wird kein Fußballspiel vor Zuschauern ausgetragen werden, das ist die übergreifende Bedingung für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in allen möglichen Formen. Eine Entwicklung für die kommende Saison ist dagegen noch nicht absehbar, sodass der FC St. Pauli auch für die Spielzeit 2020/21 den Dauerkartenverkauf starten wird. Aber unter Vorbehalt.
"Gehen zunächst davon aus"
Aktuell planen die Zweitligisten, wie sie die umfangreichen Maßnahmen und Vorgaben des DFL-Konzeptes bei einer Saisonfortsetzung umsetzen können. Daneben schweift ein Blick aber auch schon über das Saisonende hinaus, denn die wirtschaftliche Situation muss auch für die kommende Saison geplant werden.
So auch beim FC St. Pauli, der ab dem 2. Juni den Dauerkarten-Verkauf starten wird. Wie die "Bild" berichtet, heißt es seitens des Klubs: "Wir wollen grundsätzlich positiv denken und gehen zunächst von Spielen mit Besuchern aus."
Planungssicherheit für Fans
Dass der Verein diesen Ansatz verfolgen wird, hat laut FCSP-Vertriebsgeschäftsleiter Bernd von Geldern vor allem "pragmatische Gründe", weil niemand die Entwicklung in Bezug auf Großveranstaltungen genau vorhersehen kann. Intern soll der Klub aber mit Geisterspielen bis zum Jahresende rechnen, weil allein in Hamburg ein Verbot bis Ende August besteht.
Aber für den Fall der Fälle will der Kiezklub vorbereitet sein: "Auch unseren Fans wollen wir damit ein Stück weit Planungssicherheit geben, zumindest so weit es uns derzeit möglich ist." Eingeplant in den Etat sind die Einnahmen aus dem Dauerkarten-Verkauf auf Anraten von DFL-Boss Christian Seifert nicht. Auch Erstattungen und Geldrückgabe, sofern es die Fans wünschen und nicht zum Spiel dürfen, wird es dann geben.