Rösler heizt den Konkurrenzkampf an: "Haben kein eingespielte Team"

Fortuna Düsseldorf hat sich nach dem Bundesliga-Abstieg mittlerweile im Tabellenmittelfeld gefangen, doch die Landeshauptstädter kämpfen nach wie vor um Konstanz in ihrer Leistung - und den Ergebnissen. Zuletzt gab es einen Willenssieg gegen Darmstadt, dem nun das Aufeinandertreffen mit formstarken Karlsruhern folgt. Cheftrainer Uwe Rösler gab im Vorfeld keinen Einblick in die Startelf, denn er selbst hat diese noch nicht gefunden.

"Wir sind noch auf der Suche"

Cheftrainer Uwe Rösler geht mit großen Schritten auf sein einjähriges Jubiläum bei Fortuna Düsseldorf zu, was sich Ende Januar erfüllen würde. Nicht immer war der 52-Jährige in dieser Zeit unumstritten, zumal die Ergebnisse nach dem Abstieg weiterhin nach Konstanz suchen. "Wir sind immer noch auf der Suche, da bin ich ganz ehrlich", gestand der Coach im Vorfeld der Partie gegen den Karlsruher SC ein und verwies auf die ständigen Wechsel in der Düsseldorfer Startelf.

"Wir haben kein eingespielte Team", so Röslers Fazit nach zehn Spieltagen und dem elften Tabellenplatz. Die Gründe dafür sind vielfältig: "Wir haben Spieler, die ihre Leistung gebracht haben und welche, die aus Verletzungen zurückgekommen sind und auf dem Weg sind, ihre Leistungen zu finden. Wir müssen eine Mannschaft finden, in der acht, neun Spieler erstmal gesetzt sind und permanent ihre Leistung abruft." Die hat der 52-Jährige aber noch nicht gefunden, sodass auch vor dem elften Zweitliga-Spiel weiterhin Vakanzen herrschen. Vor allem auf der linken Defensivseite.

Konkurrenzkampf als Trumpf

Dort hatte Düsseldorf im Sommer personellen Aderlass verzeichnen müssen, mit Aufstiegs-Verteidiger Florian Hartherz von Arminia Bielefeld wurde aber Ersatz gefunden. Hartherz gehört zu den Akteuren, die nun lange verletzt waren und in der Zweitvertretung der Düsseldorfer erst einmal Spielpraxis sammeln muss. Die Baustelle bleibt bestehen, auch im restlichen Team kann sich kein Akteur einer Stammplatzgarantie sicher sein. "Die Mannschaft weiß noch nicht, wie sie aussieht. Ich will, dass jeder denkt, dass er die Chance auf die Startelf hat", verfolgte Rösler mit Elf-gegen-Elf-Spielen im Training die Taktik, dass er den Konkurrenzkampf möglichst hoch halten will.

Wichtig ist für Rösler, dass die Fortuna in den kommenden drei Spiele "punktet und überzeugt". Eines davon alleine reicht nicht, um die Fans über den Winter ins Boot zu holen. Auf die Englische Woche hat sich der langjährige Legionär, der schon vier verschiedene Vereine in England trainierte, vorbereitet: "Anfang der Woche haben wir viele Spielformen gemacht, wo nicht die Taktik im Vordergrund stand und es darum ging, Spielfreude zu entwickeln. Die Stimmung ist fokussiert, konzentriert und wir sind bereit." Nun muss sich das nur noch in den Ergebnissen widerspiegeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"