Doppelpack für Fürth: Seufert und Christiansen kommen
Die SpVgg Greuther Fürth hat die ersten Neuzugänge für die Bundesliga vermeldet. Aus Mannheim wird sich Max Christiansen den Kleeblättern anschließen, mit dem Cheftrainer Stefan Leitl bereits in Ingolstadt zusammen arbeitete. Zudem konnte Fürth den Bielefelder Nils Seufert für sich gewinnen, der bereits Erfahrungen als Aufsteiger von der Alm mitbringen wird. Beide Spieler verstärken das Mittelfeld.
16 Zweitliga-Spiele unter Leitl
Im Mittelfeld der Kleeblätter war meist ein kompaktes Trio gefordert, wahlweise konnte Leitl aber auch eine Formation mit Raute ausweichen. Max Christiansen und Nils Seufert können beide Systeme spielen. "Wir waren uns mit Max schon länger einig und fiebern jetzt gemeinsam der ersten Liga entgegen", erklärte Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi im Rahmen der Vorstellung beider Mittelfeldspieler. Der 24-Jährige stammt gebürtig aus Flensburg, war nach seinen Ausbildungsjahren in Kiel und Rostock jedoch in Ingolstadt, Bielefeld und Mannheim tätig. Von der Bundesliga bis zur 3. Liga hat Christiansen dabei reichlich Erfahrungen mitgenommen - und bei den Schanzern arbeitete er bereits mit Leitl zusammen.
"Er gehörte zuletzt in Mannheim zu den Leistungsträgern und Stammspielern und hat bei uns nun die Chance wieder Bundesligafußball zu spielen", berichtet der Cheftrainer über die Drittliga-Eindrücke, die er von seinem ehemaligen Schützling gewonnen hatte. 16 Mal stand Christiansen in der 2. Bundesliga bereits unter Leitl auf dem Feld. Unabhängig vom Aufstieg wollte der 24-Jährige unbedingt ins Frankenland wechseln: "Die Philosophie, die Spielweise und auch die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass das für mich die richtige Entscheidung ist."
"Habe hier alles"
Ähnlich engagiert wird Nils Seufert an die neue Aufgabe herangehen. Der gebürtige Mannheimer kommt aus Bielefeld zur Spielvereinigung, wo er in der abgelaufenen Saison ganze 334 Einsatzminuten in der Bundesliga sammeln konnte - und am Ende den Klassenerhalt feierte. "Nils konnte schon Erfahrung in der Ersten Bundesliga sammeln, die er nun bei uns einbringen soll", zeigte sich Azzouzi davon überzeugt, dass Seufert mit "seiner Art und seinem fußballerischen Potenzial" zu den Fürthern passen würde.
Ausgebildet wurde Seufert beim 1. FC Kaiserslautern, insgesamt kommt er auf 55 Zweitliga-Einsätze für beide Vereine. Leitl schätzt seine Wendigkeit und Ballbehandlung, durch die der 24-Jährige im Mittelfeld flexibel eingesetzt werden kann. Seit einigen Wochen würde er die Kleeblätter bereits verfolgen, nun brennt auch Seufert auf die neue Aufgabe: "Ich freue mich, jetzt ein Teil davon zu sein und natürlich ist es für mich schön, weiter in der Bundesliga bleiben zu können. Ich bin überzeugt, dass ich hier alles habe, um mich auch persönlich weiterentwickeln zu können." Beide Spieler wechseln ablösefrei nach Fürth, wo Christiansen bis 2023 und Seufert bis 2024 unterschrieb. In Bielefeld standen sie sogar in zwei Partien schon gemeinsam auf dem Platz.