"Keine schöne Zeit": Zieler spricht über Rückkehr zu Hannover 96
Nach seiner Rückkehr vom 1. FC Köln herrschte in diesem Sommer Unklarheit, wie es für Ron-Robert Zieler bei Hannover 96 weitergehen würde. Mittlerweile ist der 32-Jährige wieder Stammkeeper bei den Niedersachsen. Auch ein klärendes Gespräch mit Geschäftsführer Martin Kind hatte stattgefunden.
Kind ging auf Zieler zu
Das berichtete Zieler in einem Interview mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Presse". Kind sei auf ihn zugekommen. "Wir haben uns ausgesprochen, und damit ist das Thema für mich abgehakt", so der Weltmeister von 2014. Denn es gab eine unschöne Vorgeschichte für Zieler, da Kind nach dem leihweisen Wechsel Zielers nach Köln im vergangenen Jahr gesagt hatte, der Schlussmann hätte 2019 erst gar nicht verpflichtet werden dürfen. "Ich muss gestehen, es war ein seltsames Gefühl. Ich wusste auch nach der Vorgeschichte nicht genau, wie man hier plant", sagte Zieler mit dem Blick zurück. "Das war keine schöne Zeit. Die Monate und Wochen waren nicht schön für mich und meine Familie. Aber es gab jetzt ein gutes Gespräch. Die Inhalte sind vertraulich. Ich bin sehr gerne in Hannover und ziehe extrem gerne das Trikot von 96 an."
"In jedem Spiel an die Leistungsgrenze"
Bei aller Freude über seinen zurückeroberten Stammplatz - mit dem Start in die Spielzeit ist auch der gebürtige Kölner, der von 2010 bis 2016 und 2019/2020 bei Hannover war, nicht zufrieden. Nur einen Punkt holte das Team aus drei Partien, Zieler kassierte bereits sechs Gegentore: "Das ist auch zu viel, das ist uns allen bewusst. Als Torwart ärgert einen sowieso jedes Gegentor." Um schnellstmöglich von Platz 15 wegzukommen, sei es nötig, "die Grundtugenden" auf den Platz zu bekommen "und in jedem Spiel an die Leistungsgrenze" zu gehen.