Konkurrenzfähigkeit kostet: HSV will Bundesliga-Budget generieren

Der Hamburger SV befindet sich einmal mehr auf Aufstiegskurs. Gelingt die Rückkehr in die Bundesliga, dann soll der Klub wohl 40 bis 50 Millionen Euro benötigen, um den Kader konkurrenzfähig zu machen. Die "Bild" berichtet, woher der Verein das Geld nehmen könnte.

Mehrere Möglichkeiten mit Schwierigkeiten

Die finanzielle Situation des Hamburger SV ist nicht einfach, auch ein Aufstieg kostet Geld. Dem Bericht zufolge werden wohl bis zu 50 Millionen Euro nötig sein, um den Kader für das Oberhaus zu verstärken. Wie soll der HSV dieses Geld generieren? Laut "Bild" war ein Plan, dass das bestehende Schuldschein-Darlehen wieder von 16 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro aufgestockt wird - obwohl der Verein in den letzten Jahren fleißig abgebaut hat. Allerdings fehlt dem HSV dazu wohl die nötige Eigenkapitalquote, die zuletzt auch durch ein Darlehen von Anteilseigner Klaus-Michael Kühne über zehn Millionen Euro geschrumpft ist. Gedacht ist das Geld für die EM-Sanierung des Volksparkstadion.

Weitere Möglichkeiten erscheinen schwierig in der Umsetzung. Die Umwandlung von einer Aktiengesellschaft (Fußball AG) zu einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) hängt davon ab, dass alle aktuellen AG-Gesellschafter zustimmen. Dadurch würden sie ihren Einfluss auf den HSV verlieren, außerdem müsste der Klub die Gesellschafter auszahlen. Eine Kapitalerhöhung in der aktuellen Rechtsform wäre wiederum nur möglich, wenn Anteile verkauft werden - dazu bedarf es einer Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder, die nicht in Aussicht steht. Einen 120-Millionen-Deal mit Kühne hat der HSV in der Vergangenheit abgelehnt, aber im "Manager Magazin" erklärte der Anteilseigner zuletzt: "Die Schlacht ist noch nicht geschlagen."

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