Nach dem Aufstieg: SVE sieht 2. Liga "nicht als reines Abenteuer"
Als erst viertes Team hat die SV Elversberg den Durchmarsch aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga geschafft und will sich dort in Zukunft etablieren. Gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur" verreit Präsident Dominik Holzer nun, dass der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf längere Sicht vorgesehen war und nun kein "reines Abenteuer" werden soll.
Elversberg will sich in der 2. Liga etablieren
Lange genug hatte es gedauert, bis die SV Elversberg überhaupt mal den Sprung in die Drittklassigkeit geschafft hatte. Nach der verlorenen Aufstiegsrelegation im Mai 2017 gegen die SpVgg Unterhaching war das Team von der Kaiserlinde noch fünf weitere Spielzeiten in der Regionalliga Südwest zu Hause, bevor endlich der Schritt in die 3. Liga gelang. Die verkam jedoch nur zur Durchgangsstation, seit dem vergangenen Wochenende steht die SVE nun auch als Zweitligaaufsteiger fest und schafft damit erst als viertes Team den direkten Durchmarsch in das Unterhaus des deutschen Fußballs.
Nach dem großen Jubel beginnen nun aber schon die Planungen für die kommende Spielzeit, wobei Präsident Dominik Holzer den Erfolg gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur" zunächst einmal einzuorden versuchte. "Unsere Strategie hatte immer vorgesehen, dass wir eine Chance sehen, an diesem Standort einen Zweitligisten zu schaffen. In der Geschwindigkeit, in der es nun real wurde, ist die Herausforderung aber natürlich nicht gerade geringer geworden", so Holzer. Ursprünglich war für die am kommenden Wochenende auslaufende Spielzeit lediglich der Klassenerhalt vorgesehen.
So wird Elversberg aber erneut eine Liga höher starten und mit ziemlicher Sicherheit wieder als klarer Außenseiter gesehen werden. Dabei gibt Holzer zu verstehen, dass man sich auch in der 2. Bundesliga einiges zutraut: "Natürlich wird die 2. Liga eine ganz andere Hausnummer mit großen Herausforderungen. Aber wir sehen das nicht nur als reines Abenteuer, sondern werden mit unseren Mitteln versuchen, uns dort zu halten und zu etablieren", so der Präsident der SVE. Über den Sommer wird nun am Kader, am Stadion und am Umfeld gearbeitet werden, damit Elversberg im Spätsommer bereit für die neue Liga ist.