Verlängerung für Hürzeler denkbar: "Nur St. Pauli in meinen Gedanken"

Vor knapp einem Jahr steckte der FC St. Pauli in der sportlichen Krise, weshalb Fabian Hürzeler vom Co-Trainer zum Cheftrainer aufstieg. Seitdem kassierten die Kiezkicker nur noch zwei Niederlagen. Nun läuft der Vertrag des erfolgreichen Coaches aus - und der 30-Jährige stellt in Aussicht, dass er sich die Zukunft am Millerntor vorstellen kann.

2,33 Punkte pro Partie

Fabian Hürzeler übernahm anfangs interimsweise, bis die Verantwortlichen ihm das Vertrauen als Cheftrainer aussprachen. Eine mutige Entscheidung, die mit der Rekordserie von zehn Siegen in Folge belohnt wurde. Danach fuhr Hürzeler zwei Niederlagen ein - und bis heute kam keine weitere Pleite hinzu. In 27 Spielen holte der FCSP-Coach inzwischen 19 Siege und sechs Unentschieden, also rund 2,33 Punkte pro Partie. Kaum ein Coach war am Millerntor erfolgreicher. Deswegen geht es nun auch um Hürzelers Zukunft.

Auf dem Trainermarkt ist der 30-Jährige logischerweise begehrt, denn sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Laut "Hamburger Abendblatt" kann sich Hürzeler jedoch eine Verlängerung beim FC St. Pauli gut vorstellen. "Natürlich bin ich hungrig, gemeinsam mit dem FC St. Pauli in der Ersten Liga zu spielen. Ich bin in einer engen Kommunikation mit Andreas Bornemann und dem Präsidium darüber, was meine Gedankengänge sind. Ich kann ganz klar sagen, dass in meinen Gedankengängen nur der FC St. Pauli eine Rolle spielt", legte sich Hürzeler sogar ganz klar fest. Aktuell sind die Kiezkicker an der Tabellenspitze, weshalb das Ziel realistisch erscheint.

Hürzeler muss "niemand überzeugen"

Hürzeler machte deutlich, dass er vom FC St. Pauli überzeugt ist. Dann müsse ihn auch "niemand anderes davon überzeugen". In seiner Herangehensweise zeigte sich der 30-Jährige offen: "Dann will ich diesen Weg auch gehen. Wichtig ist, dass wir wissen, was wir wollen und was gemeinsam unsere nächsten Schritte sind. Jeder weiß hier, was er am anderen hat." Den Weg habe man daher auch gemeinsam angefangen, es gelte ihn auch gemeinsam fortzusetzen.

Da bezog Hürzeler auch seine Schützlinge mit ein: "Ich glaube, dass jeder Spieler auch weiß, was er an diesem Verein hat. Es sollte immer ein Privileg sein, für den FC St. Pauli spielen und arbeiten zu dürfen. Ich werde nichts zulassen, was den Erfolg des Vereins gefährden könnte." Vorzeitige Abwanderungsgedanken - zuletzt wurde Marcel Hartel mit drei Bundesliga-Klubs in Verbindung gebracht - soll es daher am Millerntor nicht nur bei Hürzeler nicht geben.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"