FCK: Boyd angeblich mit Sandhausen einig
Beim 1. FC Kaiserslautern verdichten sich die Anzeichen für einen kurzfristigen Abschied von Torjäger Terrence Boyd. Medienberichten zufolge soll der zur kommenden Saison bei den Pfälzern bereits ausgemusterte Routinier sich mit Zweitliga-Absteiger SV Sandhausen bereits auf einen sofortigen Wechsel geeinigt haben.
Hengen: "Aktuell unser Spieler“
Der Spartensender Sport1 vermeldete unter Berufung auf eigene Informationen bereits den erfolgreichen Abschluss der Gespräche zwischen dem SVS und Boyd. Laut den ansonsten noch unbestätigten Angaben fehlt zur Besiegelung des Transfers lediglich noch die Zustimmung der Lauterer.
Gerade das Okay von FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen verzögert sich aber offenkundig noch. Wie der Ex-Profi im Fanportal der-betze-brennt.de erklärte, lag den "Roten Teufeln“ am vergangenen Dienstag zum Trainingsstart noch kein Angebot für den US-Stürmer vor. Boyd sei denn auch vorbehaltlich einer kurzfristigen Änderung der Sachlage weiterhin für das Trainingslager ab Mittwoch in der Türkei eingeplant.
"Aktuell steht er bei uns unter Vertrag und ist unser Spieler. Und solange kein anderer Verein oder der Spieler selbst auf uns zukommt, wird sich daran auch nichts ändern“, stellte Hengen außerdem Spekulationen über Boyds Abgang noch vor Ende seines bis zum Sommer laufenden Vertrages mindestens als verfrüht dar. Das Fachmagazin kicker hatte zuvor über eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit zwischen dem FCK und dem Angreifer nach zwei Jahren berichtet.
Wechsel zum SVS ohne Umzug möglich
Eine Suche des erfahrenen Stürmers nach einer möglichst baldigen Luftveränderung ist angesichts seiner ablaufenden Zeit am Betzenberg nachvollziehbar. Ein Wechsel zum nur rund 100 km entfernten Drittligisten Sandhausen würde noch nicht einmal zwingend einen Umzug erfordern und zudem vor allem die Perspektive einer zeitnahen Rückkehr ins Unterhaus beinhalten.