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Dynamo Dresden: Abgang von Starostzik immer wahrscheinlicher

 Trotz Vertrags bis 2018 steht Hendrik Starostzik nach Informationen der "Bild" vor dem Absprung bei Dynamo Dresden. Demnach will der Innenverteidiger den Verein nach nur einem Jahr, mit einer für ihn durchwachsenen Bilanz, schon wieder verlassen.

Kein Vorbeikommen an den etablierten Verteidigern

Erst im vergangenen Sommer war Innenverteidiger Hendrik Starostzik (26) ablösefrei von den gerade in die Regionalliga abgestiegenen Stuttgarter Kickers zu den Sachsen gewechselt, wo in ihn große Hoffnungen gesetzt wurden. Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge sprach bei der Verkündung des Transfers damals davon, dass Starostzik ein Spieler sei, der mit „seiner Mentalität den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft beleben“ könne und dessen Entwicklung zudem noch längst nicht abgeschlossen sei. Allein aus den Erwartungen an Starostzik wurde nicht so wirklich viel. Einzig in vier Spielen stand der gebürtige Marburger für Dynamo auf dem Platz (zweimal in der Startelf) und kam ansonsten nicht an den etablierten Innenverteidigern Florian Ballas, Jannik Müller oder Giuliano Modica vorbei.

Spekulationen um Pongracic

Bereits im Winter war daher über einen Abgang Starostziks spekuliert worden, der nun laut der "Bild" Realität werden könnte. „Ich habe immer gesagt, dass ich gesprächsbereit bin für Jungs, die nicht auf ihre Spielzeiten kommen“, erklärt Minge, sagt aber auch, dass Starostzik immer da gewesen sei, wenn er gebraucht wurde. Dennoch ist nicht anzunehmen, dass sich Starostziks Rolle in der kommenden Saison groß ändern würde, zumal der nach Kaiserslautern abwandernde Modica wohl durch den von Sankt Pauli kommenden Routinier Sören Gonther eins zu eins ersetzt werden dürfte. Zudem befindet sich Dynamo nach übereinstimmenden Medienberichten in Gesprächen mit dem 19-jährigen Innenverteidiger Marin Pongracic von Absteiger 1860 München, der die Löwen auf ihrem Gang in die Amateurliga nicht begleiten möchte, aber laut Berichten der „TZ“ auch bei Union Berlin auf dem Zettel steht. Starostziks Abgang dürfte durch diese Personalie nur noch wahrscheinlicher werden.