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Absage: Klinsmann kein Kandidat für VfB-Vorstandsvorsitz

186 Pflichtspiele absolvierte Jürgen Klinsmann in seiner Zeit als aktiver Profi beim VfB Stuttgart. Eine Rückkehr zu seinen Wurzeln hat es allerdings nie gegeben und wird es vermutlich auch nicht mehr, denn nach Monaten der Gespräche sagte der Welt- und Europameister für den Posten des VfB-Vorstandsvorsitzenden ab.

Seit Monaten ein Kandidat

Jürgen Klinsmanns Wurzeln liegen in Stuttgart. Zugegebenermaßen nicht direkt beim großen VfB, sondern viel mehr bei den Stuttgarters Kickers. Nach 61 Zweitliga-Spielen wechselte der spätere Welt- und Europameister allerdings zum Stadtrivalen in die Bundesliga und entwickelte sich dort zur Ikone, wurde 1988 sogar zum Fußballer des Jahres im VfB-Dress gewählt. Seit Monaten beschäftigte sich der Verein nun mit der Möglichkeit, den 55-Jährigen für das Amt des Vorstandsvorsitzenden zu begeistern – und scheiterte.

"Für mich nicht zielführend"

Denn in einer persönlichen Erklärung sagte Klinsmann dem VfB ab: "Die gesamte Kommunikation und Korrespondenz, sowohl mit dem Präsidialrat des VfB als auch mit einer Personal-Beratungsagentur aus München, waren für mich nicht zielführend und ohne jegliche Dringlichkeit von Seiten des VfB." Diesen Entschluss habe er zuvor den Verantwortlichen im Schwabenland per Mail mitgeteilt, wie der "Sportbuzzer" berichtet. Eine Reaktion des VfB Stuttgart gab es bislang nicht, das Tischtuch zwischen Verein und Funktionär dürfte aber damit zerschnitten sein. Denn Klinsmann teilte auch mit, dass er auch für keine andere Rolle mehr beim VfB zur Verfügung stünde.