• Facebook
  • Twitter

Abschied nach acht Jahren: Linsmayer vom SVS zum FCI

© IMAGO / foto2press

Nach dem Aus beim SV Sandhausen hat Denis Linsmayer beim FC Ingolstadt unterschrieben. Damit bestätigt sich ein Bericht  der "Rhein-Neckar-Zeitung" vom frühen morgen. Der defensive Mittelfeldspieler gehörte zu einem SVS-Quartett, auf das der Klub nicht mehr bauen wollte. Umso mehr wird Linsmeyer nun in Ingolstadt gefragt sein.

Abschied per Handschlag

Gemeinsam mit Enrique Pena Zauner, Anas Ouahim und Nils Röseler war Denis Linsmayer seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen Klub, weil seine Dienste in Sandhausen nicht mehr gefragt waren. Nun wurde der 29-Jährige bereits fündig und schließt sich dem FC Ingolstadt an. Damit endet für Linsmayer eine Ära, denn acht Jahre lang trug er inzwischen das Trikot des SVS und gehörte dort zu den dienstältesten Profis. "Wir bekommen mit Denis Linsmayer einen Spieler, der die Liga kennt, wie kaum ein Zweiter. Mit seiner Erfahrung, aber auch seinen Qualitäten und seiner menschlichen Art ist er für uns in jeder Hinsicht eine Verstärkung", vermeldete FCI-Sportchef Malte Metzelder den Wechsel innerhalb der 2. Bundesliga zu den Schanzern dann als perfekt. Per Handschlag hatte sich Linsmayer zuvor von den SVS-Mitarbeitern verabschiedet.

253 Pflichtspiele für den SVS

Mit Linsmayer verlässt ein Publikumsliebling den Hardtwald. Insgesamt 253 Mal stand der 29-Jährige in einem Pflichtspiel für den SV Sandhausen auf dem Platz (9 Tore/13 Vorlagen). Bis zur letzten Saison galt Linsmayer dabei stets als Stammspieler, zuletzt stand er nur noch 14 Mal in der Startelf. Dabei erwies sich der 29-Jährige auch stets als Konstante, denn verletzungsbedingt verpasste der Abräumer gerade einmal fünf Partien in den letzten acht Jahren. Jetzt folgt ein neues Abenteuer in Ingolstadt. " Ich verlasse Sandhausen sicherlich mit einem weinenden und einem lachenden Auge, doch ich brenne schon jetzt auf meine neue Aufgabe bei den Schanzern", bestätigte Linsmayer, dass er bei der Anfrage des FCI nicht lange überlegen musste. Der Sechser wird somit künftig im Mittelfeld der Schanzer abräumen.