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Abstiegsgipfel für Dresden: "Keine Ausreden und keine Alternative"

© imago images / Joachim Sielski

Zwei Niederlagen zu Beginn des Dresdener Re-Starts haben den Druck auf das Team von Cheftrainer Markus Kauczinski deutlich erhöht. Besonders die Vorstellung in den ersten 45 Minuten in Hannover bereiten Fans des Tabellenletzten enorme Sorgen – und ausgerechnet jetzt folgt der erste Abstiegsgipfel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der Coach verspricht eine Leistungssteigerung.

Drei Fragezeichen im Kader

Als Hannovers Edgar Prib praktisch mit dem Pausenpfiff die 3:0-Führung für seinen Klub gegen die SG Dynamo Dresden erzielte, war das Spiel gegen dei Sachsen praktisch entschieden und Cheftrainer Markus Kauczinski und sein Team nutzten die zweiten 45 Minuten, um sich den Spielrhythmus und die körperliche Verfassung für die nächsten Spiele anzueignen. Eine ähnliche erste Hälfte wie in Hannover soll es dadurch nicht mehr geben. "Die Mannschaft war mit sich selbst nach dem Hannover-Spiel sehr kritisch", erklärte Kauczinski in der Pressekonferenz vor der Partie und versprach: "Wir wollen in Wiesbaden ein anderes Gesicht zeigen."

Dabei wird der Übungsleiter erneut auf eine Reihe von Spielern verzichten müssen. Bei Dzenis Burnic ergab die MRT-Untersuchung nach Hannover, dass die Saison für den Mittelfeldspieler aufgrund eines Außenbandrisses im Sprungelenk beendet ist. Auch Leo Löwe, Baris Atik und Marco Hartmann fallen definitiv aus. Fragezeichen stehen hinter Kapitän Florian Ballas, Ondrej Petrak und Josef Husbauer.

"Spiel mit Haken und Ösen"

Unabhängig vom Personal wird das kommende Spiel gegen Wiesbaden definitiv eine entscheidende Partie im Abstiegskampf der 2. Bundesliga werden. "Wir sind uns der Bedeutung der Partie bewusst", wusste auch Kauczinski, dass der Klassenerhalt der Dresdener womöglich schon von diesem Match abhängen wird. Deswegen zeigte sich der Fußballlehrer kämpferisch: "Wir können und werden in Wiesbaden zulegen. Wir sind wieder einen Schritt weiter als wir es in den ersten beiden Spielen waren."

Gleichzeitig ist dem Coach auch klar, dass gleiches für den Gegner gilt. "Wir wissen, dass das Spiel eines mit Haken und Ösen wird", kündigte Kauczinski ein Spiel an, dass möglicherweise ohne Rücksicht auf der Verluste stattfinden wird. Deshalb gab es für den SGD-Trainer auch nur einen Matchplan: "Wir müssen in den Kampf kommen, dagegenhalten. Es gibt keine Ausreden und für uns keine Alternative außer Vollgas!"