Alarmglocken beim SVS: "Wir haben gespielt wie ein Absteiger"

Im Hardtwald brennt der Baum. Mit nur vier Punkten aus der Rückrunde zählt der SV Sandhausen seit Wochen zu den formschwächsten Teams der Liga und nähert sich wieder der Abstiegszone. Besonders bedrohlich ist die Situation, weil der SVS zuletzt zwei der direkten Abstiegsduelle verlor.

Geschäftsführer Piegsa mahnt

Die 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg vor vier Wochen war der Auftakt zur einer erfolglosen Serie, die mit derselbem Ergebnis gegen den Karlsruher SC ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Vier Spiele in Serie ist der SVS nun ohne Sieg, der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen schmolz am Sonntag auf fünf Zähler.

"Wenn jetzt nicht auch die Letzten hier aufwachen, wird es für uns noch mal ganz ungemütlich", warnt SVS-Geschäftsführer Volker Piegsa im "Kicker" vor einem Einstellungsproblem der Hardtwald-Mannschaft. Denn der Auftritt gegen den KSC war für den Geschäftsführer unverkennlich: "Wir haben gespielt wie ein Absteiger."

"Es sind die gleichen Spieler"

Ausgerechnet gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Karlsruhe, der bis dato unter Interimstrainer Christian Eichner sieglos war, kassierte der SVS eine empfindliche Niederlage. "Es fehlt derzeit der Biss, die Mannschaft ist nicht wach, es muss an der Einstellung gearbeitet werden", kritisierte Piegsa, wogegen sich allerdings Cheftrainer Uwe Koschinat wehrte: "Es sind die gleichen Spieler, die nach den großartigen Leistungen gegen Stuttgart und den HSV gefeiert wurden, die neunmal in Folge nicht verloren haben."

Seit den genannten Spielen im Dezember wandelt der SVS allerdings auf einem gefährlichen Pfad, für den Kapitän Dennis Diekmeier die Lösung kennt: "Wir müssen uns jetzt gemeinsam aus dieser Situation rauskämpfen." Andernfalls wird es ziemlich bald wirklich ungemütlich.

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