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Alles, was ihr zum 17. Spieltag wissen müsst

IMAGO / Fotostand

Aufgrund der Englischen Woche geht es Schlag auf Schlag. Am Wochenende steht schon der 17. und damit letzte Spieltag für dieses Kalenderjahr an. Danach geht es in die zweimonatige Winterpause. liga2-online.de wirft einen Blick auf die letzte Spielrunde.

Die Ausgangslage

Überraschend unterlag der Hamburger SV mit 0:1 bei der SpVgg Greuther Fürth. Während sich die Franken aus der Abstiegszone katapultierten, kassierten die Rothosen einen Dämpfer, sind aber weiterhin Tabellenzweiter. Auch der SC Paderborn kassierte eine Niederlage, musste sich zu Hause Arminia Bielefeld mit 0:2 geschlagen geben. Dennoch ist das Team von der Alm weiterhin Letzter.

Weiterhin bestens läuft die Saison für den 1. FC Kaiserslautern, der das Südwest-Derby mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Die Badener taumeln damit immer weiter Richtung Abstiegsplätze. Im Verfolger-Duell zog Fortuna Düsseldorf bei Hannover 96 den Kürzeren (0:2). Hansa Rostocks neuer Trainer Patrick Glöckner erwischte zwar keinen Traum-Einstand, konnte mit dem 1:1 im Krisen-Duell gegen den 1. FC Nürnberg aber immerhin den ersten Punkt einfahren. Zudem sicherte sich Darmstadt 98 mit einem Sieg über den 1. FC Magdeburg die vorzeitige Herbstmeisterschaft.

 

Fünf Spiele im Fokus

Nächstes Verfolgerduell für Düsseldorf – dieses Mal gegen Lautern

Mit großen Zielen sind die Rheinländer in die Saison gestartet – und empfangen nun mit dem Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern ein Team, das ebenfalls 26 Punkte in 16 Spielen holen konnte. Tabellarisch ein Duell auf Augenhöhe. Was die kurzfristigen Ansprüche angeht, ticken die Klubs aber unterschiedlich. Schließlich wollten die Pfälzer vorerst die Klasse halten. Die Fortuna will wieder in die 1. Liga.

Nach zuvor drei Siegen musste das Team von Trainer Daniel Thioune trotz vieler Chancen eine 0:2-Niederlage in Hannover einstecken und damit etwas von den Spitzenplätzen abreißen lassen. Die Roten Teufel kommen mit dem Rückenwind des Derbysiegs gegen Karlsruhe und holten zehn Punkte aus vier Partien, sind damit sogar die formstärkere der beiden Mannschaften.

Karlsruhe empfängt St. Pauli zum Krisen-Gipfel

Die Englische Woche läuft für den KSC bisher grausam. Nach einem 1:4 gegen Kiel am Wochenende gab es am Dienstagabend eine 0:2-Pleite im Derby in Kaiserslautern. Nur einen Punkt liegt das Team von Christian Eichner vor einem Abstiegsplatz, könnte im schlimmsten Fall auf einem Abstiegsplatz überwintern. Es wären sehr ungemütliche Weihnachten für den KSC.

Doch auch beim kommenden Konkurrenten läuft es alles andere als gut. Seit vier Spielen warten die Mannen vom Millerntor auf einen Sieg, holten in diesem Zeitraum auch nur vier Punkte und liegen sogar noch einen Zähler hinter den Badenern. Am Wochenende gab es immerhin ein 0:0 gegen Kiel. Auch die Braun-Weißen, die auswärts als einziges Team noch ohne Sieg sind, drohen die Winterpause auf einem Platz unter dem Strich zu verbringen und haben dementsprechend Druck, die Partie erfolgreich zu bestreiten.

Hamburg erwartet den Angstgegner aus Sandhausen

Nach zwei Siegen ist die Serie des HSV schon wieder gerissen. Am Mittwoch gab es eine überraschende 0:1-Niederlage in Fürth. Weshalb sich die Norddeutschen nicht von den Verfolgern absetzen konnten und nun umso mehr in der Pflicht sind, das Jahr zu Hause erfolgreich abzuschließen, wenn es nicht mit einem schlechten Gefühl in die Pause gehen soll.

Der Gegner verlor zwar mit 3:4 gegen Heidenheim, startete nach einem Drei-Tore-Rückstand aber eine kleine, wenn auch erfolglose Aufholjagd, was dennoch Selbstvertrauen brachte. Wie viel dies Wert ist, wird der Tabellen-16. am Samstag erfahren. Immerhin ist der SVS ein unbequemer Gegner für den HSV. Im Juni 2020 gab es ein 5:1 in Hamburg, von den vergangenen sechs Duellen mit dem einstigen Bundesliga-Dino wurden nur zwei verloren.

Hansa kommt zum Tabellennachbar-Duell nach Braunschweig

Auf dem Papier erwartet die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Die Eintracht und Hansa haben jeweils 18 Punkte geholt und ein Torverhältnis von -7. Da der Aufsteiger aber zwei Tore mehr geschossen hat, steht er einen Platz vor der Kogge. Folglich sind beide Teams sind zwei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt und haben großes Interesse daran, sich mit einem Sieg in die Pause zu verabschieden.

Acht Partien waren die Niedersachsen ungeschlagen, ehe es ein 0:1 gegen Fürth gab. Dem folgte am Mittwochabend ein 1:1 in Regensburg. Die insgesamt positive Entwicklung ist also noch intakt. Hansa kam nach dem Trainerwechsel hin zu Patrick Glöckner zu Hause zu einem 1:1 gegen Nürnberg, schwimmt aber nicht gerade im Selbstvertrauen, zumal der neue Coach kaum Zeit für Verbesserungen hatte.

Bielefeld will gegen Magdeburg vom letzten Platz

Zwar ist der DSC weiterhin Tabellenletzter, doch immerhin konnte die Mannschaft neues Selbstvertrauen tanken. Dank einer langen Überzahl gab es einen 2:0-Erfolg beim SC Paderborn. Auf diesen Ausgang hatten sicherlich die wenigsten gesetzt. Der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt zwei Zähler, könnte im Idealfall und mit einem Sieg wettgemacht werden. Es wäre ein kleiner Trost nach dem schwachen Fußball-Jahr 2022 für den Absteiger.

Die Magdeburger waren drei Spiele lang ungeschlagen, holten sieben Punkte. Dann kam das Duell gegen Darmstadt am Donnerstagabend und eine unglückliche 0:1-Heimniederlage. Der Aufsteiger steht als Tabellen-14. einen Punkt vor dem Abstiegs-Relegationsrang und würde bei einer Niederlage am Sonntag von den Ostwestfalen überholt werden. Ein Sieg hingegen würde einen guten Jahresabschluss für den FCM bedeuten.