Allofs räumt Fehler ein: "Zu viele Kompromisse eingegangen"

Neu-Cheftrainer Daniel Thioune hat bei seinem Debüt den überraschenden Sieg gegen Schalke eingefahren. Eine Trendwende, die nur wenige Fans der Fortuna zugetraut haben. Auch Sport-Vorstand Klaus Allofs räumte nun gegenüber "Sport1" gewisse Fehler ein. Zu viele Kompromisse seien in Düsseldorf gemacht worden.

Situation war "festgefahren"

Vor 16 Monaten stieg Klaus Allofs als Vorstand bei Fortuna Düsseldorf ein, seitdem entwickelten sich die Landeshauptstädter vom Geheimfavoriten für den Aufstieg zum stark bedrohten Abstiegskandidaten. Erst ein 2:1-Sieg gegen Schalke am vergangenen Wochenende ließ die Düsseldorfer wieder aufatmen. Zuvor musste Christian Preußer, an dem Allofs lange festhielt, seinen Posten räumen. "Ich glaube, es bedurfte jetzt wirklich, diesen Schritt zu machen", erklärte der 65-Jährige gegenüber "Sport1" und betonte, dass die Situation "festgefahren" gewesen sei.

Neue Struktur soll helfen

Daniel Thioune brachte den nötigen Impuls auf der Trainerposition, doch das war längst nicht alles, was bei der Fortuna aufgeräumt wurde. Sport-Vorstand Uwe Klein verließ den Klub im Januar nach sechs Jahren, woraufhin Allofs den Posten einnahm. Mit Christian Weber wurde zusätzlich ein Sportdirektor integriert. "Ich habe den Fehler zu Beginn meiner Tätigkeit bei der Fortuna gemacht, Kompromisse einzugehen", räumte Allofs jetzt ein. Innerhalb der Sportlichen Leitung habe es "keine klaren Zuständigkeiten" gegeben, was in der Düsseldorfer Situation "nicht gut" war. Es folgte die Umstrukturierung - und die Hoffnung im Rheinland bleibt, dass es mehr als nur ein kurzes Aufbäumen wird.

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