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"Arbeiten mit Hochdruck daran": FCK will mit Ritter und Tomiak verlängern

© IMAGO / Kirchner-Media

Als Aufsteiger geht der 1. FC Kaiserslautern mit dem vierten Platz in die Winterpause. Der Erfolg der Roten Teufel ist auch auf die Arbeit von Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen zurückzuführen. Der 48-Jährige arbeitet bereits mit Hochdruck an den nächsten Aufgaben – die auch die auslaufenden Verträge von Marlon Ritter und Boris Tomiak betreffen.

Signal für weitere Zusammenarbeit

Um Weihnachten herum wird sich Thomas Hengen eine ruhige Zeit mit der Familie im Ski-Urlaub genehmigen. Darüberhinaus bastelt der FCK-Sportchef bereits am Kader, doch in der langen Winterpause muss sich Kaiserslautern nicht völlig neu ausrichten. Mit 29 Punkten aus 17 Partien spielten die Roten Teufel bislang eine sensationelle Runde – und die erfolgreichen Spieler mit auslaufenden Verträgen stehen im Fokus. Dazu zählen auch Marlon Ritter und Boris Tomiak. "Beide Seiten haben signalisiert, dass sie weiter zusammenarbeiten wollen", erzählte Hengen kürzlich im "SWR"-Podcast mit Bezug auf beide Personalien.

"Wir müssen jetzt einen Konsens finden. Die Perspektive und die wirtschaftliche Seite müssen stimmen", erklärt der 48-Jährige zugleich, dass noch nichts spruchreif ist. Das heißt aber nicht, dass es nicht "die eine oder andere" Meldung in der Winterpause geben könnte. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran", versprach Hengen zumindest. Inklusive der Leih- und Nachwuchsspieler laufen am Betzenberg zum Saisonende satte 16 Verträge aus.

"Gute Spieler können wir immer gebrauchen"

Außerdem wird sich Hengen noch Gedanken über potentielle Verstärkungen im Winter machen. "Gute Spieler können wir immer gebrauchen", so der Sport-Geschäftsführer. Argumente für die eigene Attraktivität hat der FCK in der Hinrunde gesammelt: "Vor voller Hütte zu spielen, ist vielleicht für den einen oder anderen Spieler interessanter, als in einem kleineren Stadion. Auch wenn er dort mehr verdient." Doch um den Kader, der bereits bei 30 Akteuren steht, nicht zu überfüllen, müssten wohl auch einige Reservisten den Klub verlassen. Über Aufstiegsträume äußerte sich Hengen dagegen eher verhalten. "Wir haben kein Problem damit, erfolgreich zu sein", betont der 48-Jährige, der einen Durchmarsch nicht ablehnen würde. Aber: "Wir sind jetzt gerade einmal auf der Hälfte der Strecke."