Aue: Keine Aufstiegsgedanken

8 Spiele, 14 Punkte, Rang 4. Der Saisonstart des FC Erzgebirge Aue liest sich mehr als gut. Ein mögliches Aufstiegsszenario steht jedoch für Trainer Dirk Schuster nicht zur Debatte.
"Das Thema interessiert mich nicht"
Sieben Punkte aus vier Spielen lautet die bisherige Bilanz von Dirk Schuster als Trainer des FC Erzgebirge Aue. Der Nachfolger von Daniel Meyer beschäftigt sich trotz des Höhenfluges nicht mit einem möglichen Aufstieg, wie er in einem SID-Interview erklärte. "Das Thema interessiert mich nicht", so der Ex-Bundesligatrainer mit Blick auf einen möglichen Aufstieg. "Wichtig ist, dass wir eine gute Basis gelegt haben, um unsere Ziele zu erreichen. Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte haben und die Klasse sichern", setzt der 51-Jährige die Ziele klar fest.
Union-Vergleich unzulässig
Ein Vergleich mit dem letztjährigen Aufsteiger Union Berlin ist unzulässig, wie Schuster feststellt: "Union hatte andere wirtschaftliche Voraussetzungen und auch eine andere Zielstellung. Sie wollten oben mitspielen, dementsprechend wurde der Kader mit viel Qualität aufgefüllt." Für den ehemaligen Cheftrainer des SV Darmstadt und FC Augsburg sind die Aufstiegsfavoriten schon klar. Der VfB Stuttgart und Hamburger SV setzten sich bereits an der Tabellenspitze fest. "Ich glaube, dass beide auch aufsteigen werden", so die Prognose des Übungsleiters. Dennoch will Aue weiter auf der Erfolgswelle schwimmen. Am besten bereits beim Auswärtsspiel am Samstag in Sandhausen.