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Aufwärts-Trend verpufft: Dynamos Rückstand seit Januar gewachsen

© imago images / Hentschel

Kurz nach der Winterpause nährte der 1:0-Sieg gegen den Karlsruher SC die Hoffnungen, dass sich die SG Dynamo Dresden ausreichend auf die Rückrunde vorbereitet hatte – vier Wochen darauf beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer wieder acht Punkte. Auch der KSC droht inzwischen zu enteilen.

Ballas will Mut zusprechen

Mit dem direkten Duell gegen Abstiegskonkurrent Karlsruhe konnte die SG Dynamo Dresden Boden in der Tabelle gut machen. Das Auftaktspiel ins neue Jahr erfreute das komplette Umfeld in Sachsen, der Rückstand zum rettenden Ufer, das der KSC darstellte, war nur noch vier Punkte in Sicht. Inzwischen sind die Badener aber auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht – und der Rückstand der Dresdener wuchs auf sechs Zähler an. Ein Last-Minute-Einschlag der Bochumer bedeutete den jüngsten Nackenschlag für die SGD.

Werden die Dynamo-Akteure jetzt schon aufgeben? "Wir müssen wieder aufstehen und weitermachen. So lange es rechnerisch noch möglich ist, werden wir alles versuchen", stemmte sich SGD-Kapitän Florian Ballas gegenüber der "Bild" bereits gegen den drohenden Abstieg, als stünde der letzte Spieltag bevor. Der Abwehrchef weiß: "Klar klingt das nach außen wie Durchhalte-Parolen."

"Müssen gewinnen, egal wie"

Durchgerechnet ist für die SGD aber noch vieles möglich, mindestens 16 Punkte werden die Sachsen aber wohl noch brauchen – erst dann hätte der Tabellenletzte die Marke von 34 Zählern erreicht, die in den vergangenen Jahren oftmals für den Klassenerhalt ausgereicht haben. Klar ist aber auch: Umgerechnet sind das mindestens fünf Siege. Angesichts der mageren Bilanz von vier Siegen und sechs Unentschieden aus den bisherigen Spielen ist das durchaus als Mammutaufgabe anzusehen.

Zumal der Druck wächst. "Wir müssen gewinnen, vor allem zu Hause. Egal wie. Noch haben wir elf Spiele, um so viele Punkte wie nötig zu sammeln", erklärt Ballas, wenngleich gerade auswärts der Schuh bei der SGD drückt. Bislang konnte kein einziger Sieg in der Fremde erzielt werden. Umso stärker bemüht sich Florian Ballas um weitere Durchhalte-Parolen: "Wir haben jetzt nur noch Endspiele, dürfen uns nicht mehr viele Niederlagen erlauben." Drei Punkte gegen Regensburg am Freitag (18:30 Uhr) wären hilfreicher.