Bericht: Bremen einigt sich mit Werner - Vertrag mit Kiel unklar
Die Trainersuche an der Weser scheint sich schon wieder dem Ende zu neigen. Laut "Deichstube" soll der SV Werder Bremen mit Ole Werner einig sein. Einzig das Vertragsverhältnis mit Ex-Klub Kiel muss wohl noch geklärt werden. Am kommenden Spieltag treffen beide Klubs aufeinander.
Ablösesumme für Werner fällig?
Nach Informationen des Online-Portals könnte es nun relativ schnell gehen, denn grundsätzlich scheint sich Bremen bereits mit Ole Werner einig zu sein. Ein Vollzug in dieser Woche wäre demnach nicht überraschend, obwohl der Rücktritt von Markus Anfang erst vier Tage zurückliegt. Ärger könnte es allerdings noch mit Werners Ex-Klub geben, denn Holstein Kiel betonte gegenüber der "Bild"-Zeitung ein bestehendes Vertragsverhältnis mit dem 33-jährigen Fußballlehrer: Trotz Werners Rücktritt in Kiel soll das Arbeitspapier bis zum Saisonende gelten.
Andersherum wird spekuliert, dass der Übungsleiter seinen Vertrag fristgerecht zum 30. November gekündigt haben soll - und somit ab dem 1. Dezember bei den Bremen starten dürfte. Ausdiskutieren können die Klubs das bereits am kommenden Samstag (20:30 Uhr), wenn Bremen im Weserstadion auf Kiel trifft. Dann möglicherweise schon mit Werner an der Seitenlinie? Das passiert wohl nur, wenn der SVW erneut eine Ablösesumme in den Trainer investiert. Für Markus Anfang wurden rund 500.000 Euro verbrannt.
Drei Ex-Profis aus dem Rennen
Neben Werner gilt Gerhard Struber von RB New York als weiterer Kandidat für das Traineramt. Der Österreicher wurde in der Salzburger Trainerschule ausgebildet und führte später den Wolfsberger AC in die Europa League. In den Vereinigten Staaten gilt Strubers Vertrag aber noch bis 2023, wodurch ein Engagement an der Weser in jedem Fall nur durch eine Ablösesumme möglich wäre. Schon im Sommer galt Struber als Kandidat, wollte New York aber nicht verlassen.
Dazu sollen Daniel Farke (zuletzt Norwich City) und Daniel Thioune (zuletzt Hamburger SV) angefragt worden sein. Außerdem waren mit Miroslav Klose, Torsten Frings und Tim Borowski wohl auch drei Ex-Profis der Bremer im Rennen. Ein Kandidat mit Stallgeruch wird es aber wohl nicht werden, wie sich die "Deichstube" festlegte. Sollte sich eine finale Einigung weiter hinziehen, würden Co-Trainer Danijel Zenkovic und U19-Coach Christian Brand gegen Kiel erneut auf der Bank sitzen.