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Bericht: Heidenheim an Kobylanski interessiert

© imago images / osnapix

Nach dem nur knapp in der Relegation verpassten Aufstieg in die Bundesliga, bastelt Heidenheim-Coach Frank Schmidt weiter am neuen Kader für die kommende Spielzeit. Laut einem Bericht der "Bild" ist Eintracht Braunschweigs Spielmacher Martin Kobylanski in den Blickpunkt des Zweitligisten gerückt.

"Die Entscheidung liegt bei der Eintracht"

Der 1. FC Heidenheim ist auf der Suche nach Ersatz für die nach Gent gewechselten Niklas Dorsch und Tim Kleindienst. In den Fokus soll nun Martin Kobylanski von Aufsteiger Eintracht Braunschweig gerückt sein. Der Spielmacher avancierte in der abgelaufenen Drittliga-Saison mit 18 Treffern und neun Vorlagen zum Top-Scorer des BTSV. Kein Wunder also, dass die starken Leistungen der Konkurrenz nicht verborgen geblieben sind. "Natürlich gibt es für Martin nach seinen starken Leistungen in der abgelaufenen Saison Interessenten. Aber die Entscheidung liegt nicht bei uns, sondern bei Eintracht", so Roman Steeb aus Kobylanskis Berater-Agentur RSM.

Der 26-Jährige besitzt in Braunschweig noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022, dementsprechend entspannt blickt BTSV-Sportdirektor Peter Vollmann gegenüber "Bild" auf die Situation: "Uns liegt keine Anfrage vor. So lange beschäftigen wir uns nicht mit diesem Thema, sondern planen weiterhin fest mit Koby." Auch Kobylanski selbst weist öffentlich die Gedankenspiele von sich: "Fakt ist, dass ich mich bei der Eintracht sehr wohl fühle. Und langfristig gebunden bin. Trotzdem sollte man im Fußball natürlich nie NIE sagen." Klar ist in jedem Fall, dass Heidenheim einen Teil seiner eingenommenen Ablösesummen aus den Gent-Transfers reinvestieren müsste.

Auch Florian Pick ein Kandidat

Kobylanski ist jedoch nicht der einzige Kandidat, der in der vergangenen Drittliga-Spielzeit für Furore sorgte und nun im Fokus des FCH steht. Florian Pick kokettierte bereits am letzten Spieltag öffentlich mit einem Wechsel nach Heidenheim: "Ja, ich möchte nach Heidenheim. Ich habe mit Lauterns Verantwortlichen gesprochen und klar gesagt, dass ich den nächsten Schritt machen möchte." Doch auch für Pick ist eine stattliche Ablöse aufgerufen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, pocht der 1. FC Kaiserslautern auf 1,5 Millionen Euro für seinen Top-Scorer.