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Bericht: Paderborn holt Marcel Mehlem zurück in die 2. Liga

imago images / Panoramic International

Der SC Paderborn ist auf der Suche nach einem defensiven Mittelfeldspieler anscheinend fündig geworden und soll nach Informationen der "Neuen Westfälischen" unmittelbar vor der Verpflichtung von Marcel Mehlem stehen. Der 26-jährige ehemalige Spieler des Karlsruher SC stand zuletzt in Belgien bei Royale Union Saint Gilloise unter Vertrag und würde bei den Ostwestfalen auf einen alten Bekannten treffen. 

Ein "Braveheart" für das defensive Mittelfeld

Obwohl er mit Royale Union Saint Gilloise in der vergangenen Saison den Aufstieg in die erste belgische Liga schaffte, erhielt Marcel Mehlem in diesem Sommer keinen neuen Vertrag in Brüssel. Der Grund dafür waren wohl weniger die Leistungen des Mittelfeldspielers, der seit 2018 immerhin in 71 Pflichtspielen für die Belgier auf dem Platz stand, als die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Saint Gilloise zum Sparen zwingen. Und so steht Mehlem der Rückkehr nach Deutschland nichts mehr im Wege, wo er, trotz zahlreicher Angebote von Vereinen wie dem Hamburger SV, nach Informationen der "Neuen Westfälischen" nun beim SC Paderborn einen Dreijahresvertrag unterschreiben soll.

Bei den Ostwestfalen trifft der 26-Jährige dabei auf zwei alte Bekannte. So arbeitete der defensive Mittelfeldspieler schon in der Jugend und später auch bei den Profis des Karlsruher SC mit dem neuen Paderborner Trainer Lukas Kwasniok zusammen und kennt auch dessen Assistenztrainer Frank Fröhling schon seit vielen Jahren. Mehlem, dessen Bruder Marvin beim SV Darmstadt 98 unter Vertrag steht, ist dabei insbesondere für seine kämpferische Art bekannt, die ihn in Karlsruhe damals schon den Spitznamen "Braveheart" einbrachte.

Erfahrung von vier Zweitligaspielen für den KSC 

Für seinen Jugendverein absolvierte er einst 34 Profispiele in der zweiten (vier Spiele) und dritten Liga (28 Einsätze) sowie in der Relegation zur 2. Bundesliga (zwei Spiele). Sein erstes von insgesamt zwei Toren im deutschen Fußball schoss er dabei ausgerechnet gegen seinen nun neuen Arbeitgeber Paderborn. In welcher Verfassung sich Mehlem nun zeigen kann, bleibt zunächst aber noch abzuwarten. Schließlich erwischte ihn zuletzt eine gar nicht allzu harmlose Corona-Infektion. "Ich war wochenlang außer Gefecht", so Mehlem, der aber betont, dass nun "wieder alles OK" sei.