• Facebook
  • Twitter

Bericht: Profis sollen alle drei Tage auf Coronavirus getestet werden

© imago images / pmk

Am Dienstag bestätigte die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 30. April. Auch der Trainingsbetrieb wird bis zum 5. April dieses Jahres ruhen. Laut eines "MDR"-Berichts sollen Corona-Schnelltests anschließend die Fortführung der Saison garantieren, Maßnahmen wie die Gruppen-Quarantäne hingegen der Vergangenheit angehören. 

Keine Gruppen-Quarantäne mehr

Wie soll es weitergehen und vor allem wann? In den vergangenen Wochen herrschte bezüglich eines Termins für die Fortsetzung der Wettbewerbe in den ersten beiden deutschen Profiligen insbesondere eines: Unklarheit. Am Dienstag brachte die DFL erstmals ein wenig Licht ins Dunkel, ab Mai soll es auf dem Rasen wieder um Punkte gehen. Wie die Liga dieses Vorhaben in die Realität umsetzen möchte, will nun der MDR erfahren haben.

Eine medizinische Taskforce bereite die Wiederaufnahme des Spielbetriebs folgendermaßen vor: Die Mannschaften der Bundesligisten sollen sogenannte Corona-Schnelltests erhalten. Mithilfe dieser soll medizinisch geschultes Personal die Profis alle drei Tage auf das Virus testen. Ist das Ergebnis positiv, werde nicht wie bisher das komplette Team in die Quarantäne geschickt, sondern lediglich der betroffene Spieler.

Antrittspflicht bei 13 gesunden Feldspielern

Weiterhin sehe der Beschluss vor, dass die Vereine der 1. und der 2. Bundesliga bei 13 gesunden Feldspielern sowie zwei Torhütern zu den jeweils anstehenden Spielen antreten müssen. Entscheide sich ein Klub dagegen, werde die Partie zugunsten des Gegners gewertet.