Perfekt: Schalkes Pieringer wechselt nach Heidenheim

Es hatte sich bereits länger abgezeichnet und ist nun perfekt: Marvin Pieringer wechselt vom FC Schalke 04 zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim. Der 23-Jährige Offensivakteur spielte bei den Königsblauen keine große Rolle und war zuletzt an den SC Paderborn ausgeliehen, wusste dort aber zu überzeugen. 

Vertrag in Heidenheim bis 2027

Aufmerksamen Beobachtern war es am Samstag sofort aufgefallen: Marvin Pieringer stand beim 3:0-Testspielerfolg des FC Schalke 04 gegen Regionalliga-Aufsteiger SC Spelle-Venhaus schon gar nicht mehr im Kader. "Er befindet sich in Gesprächen mit einem interessierten Verein", verriet Sportdirektor André Sechelmann gegenüber der "WAZ". "Wir gucken mal, wie die Gespräche verlaufen. Und vielleicht gibt es Anfang der Woche dann aktuelle News."

So kam es nun tatsächlich, am Montagnachmittag bestätigte der FC Schalke 04 Pieringers Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim, wo er einen Vertrag bis 2027 unterschreibt. "Marvin hat während seiner Zeit in Paderborn auf sich aufmerksam gemacht und so die Möglichkeit erhalten, in der Bundesliga zu spielen. Er ist mit dem Wunsch, diese Chance wahrzunehmen, auf uns zugekommen", erklärt Hechelmann nun. "Wir haben mit Heidenheim schließlich eine Einigung erzielt, von der alle Seiten profitieren."

Ablösesumme könnte bis auf zwei Millionen Euro steigen

Wie hoch die Ablösesumme für den 23-Jährigen ist, wurde dabei nicht angegeben. Laut "Bild" sollen die Knappen aber wohl einen Sockelbetrag von 1,5 Millionen Euro erhalten, der durch verschiedene Boni noch bis auf zwei Millionen Euro ansteigen könnte. Die Schalker sollen sich zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben.

Pieringer, der im vergangenen Sommer für 500.000 Euro vom SC Freiburg verpflichtet wurde, hatte in der abgelaufenen Spielzeit in Gelsenkirchen keine Rolle gespielt. Stattdessen war er zum SC Paderborn verliehen worden, wo er in der 2. Bundesliga eine starke Leistung zeigte. Mit zehn Toren und acht Vorlagen in gerade einmal 23 Einsätzen - Pieringer wurde zwischendurch von einer Beinverletzung außer Gefecht gesetzt - gehörte er zu den Topscorern der Liga.

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