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Bestätigt: Trio um Jae-sung Lee verlässt Kiel am Saisonende

© IMAGO / Jan Huebner

Holstein Kiel muss sich nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg wieder für die kommende Zweitliga-Saison aufrichten. Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver wird dabei die geplante Etatkürzung wohl noch einmal überdenken. Mit Jae-sung Lee, Janni Serra und Jannik Dehm werden derweil drei Akteure den Klub erwartungsgemäß verlassen. Die Zukunft von Cheftrainer Ole Werner scheint ebenfalls geklärt.

Stöver schafft Fakten

"Es gibt keine Anfrage und kein Angebot", berichtet Uwe Stöver gegenüber dem "Kicker", dass das kolporierte Interesse am Kieler Coach aktuell noch nicht auf dem Schreibtisch des Kieler Sportchef angekommen ist. Da der Vertrag mit Ole Werner noch bis 2022 läuft, plant der Sport-Geschäftsführer entsprechend mit dem 33-Jährigen an der Seitenlinie. Verzichten muss Werner dagegen auf das Trio um Jae-sung Lee, Janni Serra und Jannik Dehm, deren Abgänge schon öfter im Raum standen. Stöver bestätigte nun, dass im Fall von Lee lediglich ein Aufstieg eine Restchance für den Verbleib gegeben hätte.

Während der Abgang von Stürmer Serra zu Arminia Bielefeld so gut wie sicher sein soll, wurde Lee in der Vergangenheit bereits bei der TSG 1899 Hoffenheim gehandelt. Auch bei Werder Bremen stand der Südkoreaner – ähnlich wie Ole Werner – wohl im Fokus, doch durch den Abstieg haben die Bremer Chancen eingebüßt. Mit dem Hamburger SV buhlt ein weiterer Klub aus dem Norden laut "Mopo" um Außenverteidiger Jannik Dehm, der somit zu Förderer Tim Walter zurückkehren könnte. Für Stöver steht in Kiel derweil fest: "Jetzt, da die Ligazugehörigkeit feststeht, geht es richtig los."

"Qualität dazuholen"

Denn Kiel wird in der kommenden Saison mit den Folgen des Erfolgs kämpfen müssen. Eine geplante Etatkürzung wird der Sport-Geschäftsführer nach Angaben von "tm.de" wohl noch einmal überdenken. "Wir müssen an die Jungs bei aller Enttäuschung heranführen, dass wir die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt haben, dieser Stolz muss sich mit Abstand durchsetzen", heißt es seitens des 54-Jährigen.

Als Vergleich gab er den 1. FC Heidenheim an, der nach der Relegations-Teilnahme im Vorjahr auch durchwachsen in die neue Saison startete, sich aber bis zum Ende dann in der oberen Tabellenhälfte stabilisierte. Gemeinsam mit Ole Werner plant Stöver nun ähnliches: "Wir werden jetzt mit dem Trainer intensiv die Köpfe zusammenstecken und sehen, dass wir Qualität dazuholen."