• Facebook
  • Twitter

"Brauchen jetzt Spiele, die wir gewinnen": Kein Plan B für FWK

© IMAGO / Beautiful Sports

Die Würzburger Kickers sind vor der Länderspielpause zum Siegen verdammt, wenn sie sich nicht vorzeitig aus dem Abstiegskampf verabschieden wollen. Am Dallenberg wird es dabei zu einer Premiere kommen, denn bislang trug der FWK erst eine einzige Partie gegen Regensburg aus – es war die 1:2-Pleite im Hinspiel. Jeder in Würzburg weiß, dass nur noch Punkte zählen.

"Fokus auf Sieg"

Im November war es Innenverteidiger Hendrik Hansen, der den historischen Treffer der Würzburger Kickers gegen den SSV Jahn Regensburg einnickte – es war das erste Tor überhaupt, dass die Würzburger gegen den Zweitliga-Konkurrenten schoss. Das lag weniger daran, dass der FWK gegen Regensburg in der Vergangenheit auf Tore verzichtete, sondern viel mehr darin, dass beide Mannschaften vorher noch nie aufeinandertrafen. FWK-Cheftrainer Bernhard Trares kannte den Gegner natürlich trotzdem: "Sie haben eine klare Struktur, sie pressen unglaublich gut und gehen drauf."

Schon im Hinspiel bewies der SSV, dass sie durch hohen Druck und "Ballgewinne im vorderen Zentrum" eine Spielidee haben, bei der sie "wahnsinnig draufgehen". Darauf hat Trares seine Mannschaft vorbereitet. "Wir haben den Fokus auf Sieg. Wir brauchen jetzt Spiele, die wir gewinnen. So gehen wir auch in die Partie", versprach der Übungsleiter der Würzburger, der angesichts von 15 Punkten am Tabellenende zum Siegen verdammt ist. Weil das Duell mit Hannover zuvor für die Dallenberger ausfiel, sind die Würzburger ausgeruht – der Jahn musste dagegen nach drei Wochen ohne Wettbewerbsmatch unter der Woche bereits ran. "Wir hoffen, dass es ein Vorteil ist. Das werden wir am Sonntag sehen", erklärte Trares hinsichtlich des Fitness-Zustandes beider Teams.

Bonmann will die Null halten

Unabhängig von der Fitness wünschte sich FWK-Keeper Hendrik Bonmann, dass ihm am Wochenende das zweite Spiel ohne Gegentreffer für die Würzburger gelingt. "Zeit für ein Zu-Null-Spiel wird es auf jeden Fall. Hinten müssen wir stabiler stehen, um den Grundstein für die Punkte legen", forderte der Keeper, der das seltene Gefühl kennt. Beim torlosen Remis gegen Mit-Aufsteiger Braunschweig ergatterte der 27-Jährige die erste und einzige Weiße Weste – das war im Januar. Um sich noch Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen, müssen jetzt weniger Gegentore und mehr Punkte her. Der Rückstand zum Abstiegs-Relegationsplatz beträgt derzeit acht Zähler, zum rettenden Ufer sind es bereits zehn. Gegenüber den meisten Konkurrenten hat der FWK noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.