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Braunschweig auf Erfolgswelle in Saisonpause: "Besser geht es nicht“

@ imago-images / reglos24

Nicht zuletzt dank Anthony Ujah hat sich Eintracht Braunschweig im Abstiegskampf zur Mannschaft de Stunde aufgeschwungen. Durch den 2:1-Erfolg gegen den Karlsruher SC nach Ujahs Doppelpack geht der Aufsteiger auf einer Erfolgswelle und mit viel Rückenwind in die Länderspielpause.

"Ohne Team entstehen keine Tore“

"Besser“, beschrieb Ujah nach dem zweiten Erfolg seines Teams in den vergangenen drei Spielen in Serie ohne Niederlage (sieben Punkte) seine Gefühlslage, „besser geht es nicht.“ Der Nigerianer mochte die Anerkennung für den umjubelten Heimsieg durch seine Saisontreffer Nummer drei und vier (44. und 72.) auf der Vereinshomepage jedoch keinesfalls für sich alleine beanspruchen: "Ohne ein Team entstehen keine Tore.“

Ujahs Understatement zum Trotz aber erklärte auch Eintracht-Trainer Michael Schiele den 31 Jahre Neuzugang von Bundesligist Union Berlin nach einem „wilden Team“ zum Matchwinner. "Wir haben den Sieg über 90 Minuten richtig gewollt, und Tony Ujah hat den Unterschied gemacht“, befand der Coach.

Wieder den Unterschied gemacht, könnten die Niedersachsen auch sagen. Denn seit der Afrikaner wieder trifft, sammelt Braunschweig Punkte. Ob zu Monatsbeginn beim 4:2-Erolg gegen den 1. FC Nürnberg, beim 1:1 vor Wochenfrist im Derby bei Hannover 96 oder nun wieder gegen den KSC: Ujah-Tore bedeuteten für den Zweitliga-Rückkehrer im "goldenen September“ immer auch eine zählbare Ausbeute.

Fejzic: "Haben Qualität für Klassenerhalt“

Den Aufschwung der Eintracht jedoch alleine auf Ujahs wiedergewonnene Treffsicherheit zurückzuführen, war den Braunschweigern wiederum auch zu einfach. Vielmehr betonte Kapitän Jasmin Fejzic die Bedeutung des gewachsenen Teamgeistes: "Wir haben uns vor drei Wochen zusammengesetzt und über alles gesprochen, haben an den richtigen Schrauben gedreht und in den letzten drei Spielen bewiesen, dass wir die Qualität für den Klassenerhalt haben.“

Auch Ujah wertete das Treffen der Spieler als Schlüsselerlebnis. "Der Mannschaftsabend“, sagte der Angreifer, "war sehr wichtig.“

Schiele mag der erzwungenen Unterbrechung des Lauf seiner Mannschaft durch die Saisonpause nicht wirklich gefallen. Dennoch blickte der 44-Jährige dem Restart am 2. Oktober (Sonntag) bei Mitaufsteiger 1. FC Kaiserslautern schon optimistisch entgegen: "Wir müssen weitermachen und brauchen sehr viel Leidenschaft. Wir haben die letzten drei Spiele positiv gestalten können und sind absolut zufrieden.“