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Bremen: Werner und Mannschaftsrat legen Aufstiegsthema auf Eis

© IMAGO / Nordphoto

Trainer und Mannschaftsrat haben gesprochen: Für Werder Bremen soll der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga zumindest vorläufig noch kein Thema sein. Für Chefcoach will trotz der aussichtsreichen Ausgangsposition für den zweiten Saisonabschnitt zunächst nur einen Schritt nach dem anderen machen – und damit am Samstag im ersten Spiel des neuen Jahres gegen Fortuna Düsseldorf beginnen.

"Wollen Mitte April mitentscheiden können“

"Wir haben uns insofern ausgetauscht, dass wir Mitte April in der heißen Phase der Saison in einer Situation sein wollen, in der wir Dinge mitentscheiden können“, berichtete Werner auf der Spieltags-Pressekonferenz der Norddeutschen über die zwischen sportlicher Leitung und Spielerrat vereinbarten Sprachregelung: "Aktuell beschäftigen wir uns mit der Situation, die wir beeinflussen können.“

Doch schon im Falle von Bremens viertem Erfolg nacheinander durch einen Sieg gegen die Fortuna könnte diese Situation entgegen allen hanseatischen Understatements eben Aufstiegskampf sein. Zwar überwinterte Werder nur auf dem siebten Rang, doch bei nur einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz verliefen die Feiertage an der Weser trotz wegen vier Corona-Fällen abgesagten Trainingslagers weitgehend entspannt.

"Mannschaft möchte Erfolg haben"

Umso zielgerichteter verlief zuletzt sogar wieder mit vier von Corona-Infektionen betroffenen Spielern (Milos Veljkovic, Marco Friedl, Manuel Mbom, Niclas Füllkrug)
die Vorbereitung auf den Wiederbeginn der Saison. "Wir haben sehr konzentriert gearbeitet, es war eine gewisse Schärfe drin. Wir hatten eine gute Mischung aus Anspannung und Konzentration, aber auch der nötigen Lockerheit“, berichtete Werner und schloss womöglich ungewollt den Kreis zum Aufstiegsthema: "Es ist spürbar, dass die Mannschaft Erfolg haben möchte.“

Daraus hatte Christian Groß schon vor seiner Teilnahme an der Unterredung mit seinem Kollegen und den Trainern kein Hehl gemacht. "Im Endeffekt geht es darum, dass wir auf die ersten drei Plätze wollen. Das ist noch mit sehr viel Arbeit verbunden, aber die vergangenen drei Spiele haben gezeigt, wo die Richtung hingeht. Natürlich will am Ende des Tages jeder Leistungssportler aufsteigen. Die Ambitionen sollten wir schon haben“, zitierte das Fachmagazin kicker den Mittelfeldspieler.