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Comeback und Pause: Gjasula warnt bei Corona-Infektion

© IMAGO / Jan Huebner

Drei Spiele verpasste Klaus Gjasula beim SV Darmstadt 98, weil er sich auf einer Reise mit der albanischen Nationalmannschaft mit dem Covid-19-Krankheitserreger infizierte. Seitdem stand der Abräumer zwar wieder auf dem Feld, doch die Nachwirkungen waren zuletzt für den 31-Jährigen spürbar. Vor dem Duell mit dem SC Paderborn war dennoch die Vorfreude groß.

"Damit ist nicht zu spaßen"

Gegen Schalke (4:2) und St. Pauli (4:0) steuerte Gjasula zwei seiner drei Vorlagen in dieser Saison bei. Beide Partien fanden unmittelbar nach seiner Rückkehr aus der häuslichen Quarantäne statt, in die er sich aufgrund einer Corona-Infektion begeben musste. Dennoch sprach der 31-Jährige jetzt im "Kicker" davon, dass die mehrwöchige Pause immer noch Auswirkungen habe. "Das hat sich gezogen", so Gjasula bezüglich Fitness und Spielrhythmus, die ihm fehlten. "Mein Körper hat mir gezeigt, dass ich die Pause gebraucht habe, damit nichts Schlimmeres passiert."

Deswegen setzte Gjasula nach zwei erfolgreichen Spielen gegen Aue (2:1) wieder aus, stand nicht im Kader. Erst gegen Düsseldorf (1:3) war der 31-Jährige wieder dabei – und mahnte weiterhin zur Vorsicht, denn Bruder Jürgen Gjasula (Berliner AK) zog sich in seiner Karriere schon einmal eine Herzmuskelentzündung zu. "Damit ist nicht zu spaßen", warnte Klaus Gjasula deshalb eindringlich davor, zu viel mit geschwächtem Körper zu trainieren.

Vorfreude vor Duell mit Ex-Klub

Für die kommende Partie gegen Paderborn (Samstag, 13:30 Uhr) sei Gjasula nun fit. Für den 31-Jährigen wird es eine besondere Partie werden, denn bei den Ostwestfalen erlebte er die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. "Da habe ich zum ersten Mal Zweitliga-Luft geschnuppert. Und dann kam der Aufstieg und das eine Jahr Bundesliga. Das vergisst man natürlich nicht", erinnerte sich Gjasula an die Zeit zwischen 2018 und 2020.

Zu den Erfahrungen zählt auch der Bundesliga-Rekord an gelben Karten – 17 Stück waren es insgesamt. "Ich trage natürlich meinen Teil dazu bei und muss mich in der Hinsicht definitiv verbessern", schmunzelte Gjasula darüber, dass die Kartenflut nicht nur auf seinem Image basierte. Aber er gelobte Besserung, immerhin holte er sich in zehn Partien bislang nur vier Kartons ab. "Das nehme ich mir jedes Jahr vor. Aber es klappt nicht so gut", so Gjasula.