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Coup für Ingolstadt! Dietmar Beiersdorfer wird Sportchef

© IMAGO / Ulrich Roth

Der FC Ingolstadt hat einen neuen Sport-Geschäftsführer: Dietmar Beiersdorfer! Mit der Anstellung des 57-Jährigen wollen die Schanzer nicht nur einen Impuls für die aktuelle Saison geben, sondern auch langfristig den sportlichen Bereich im Verein weiterentwickeln. Dazu kann Beiersdorfer auf zahlreiche Erfahrungen zurückgreifen.

"Stabile Nachhaltigkeit aufbauen"

Von 2002 bis 2009 machte sich der gebürtige Fürther einen Namen als 'Dukaten-Didi', weil ihm seinerzeit zahlreiche Coups beim Hamburger SV gelungen waren. Anschließend übernahm Dietmar Beiersdorfer Aufgaben in der RB-Familie rund um Leipzig und Salzburg, danach ging es in St. Petersburg weiter. Ein zweites Engagement beim HSV – inklusive der Position als Vorstandsvorsitzender – war zuletzt weniger von Erfolg geprägt. Erstmals seit seinem Aus dort vor fünf Jahren ist Beiersdorfer nun zurück im Profi-Fußball.

Ab sofort wird Beiersdorfer die Geschicke beim FC Ingolstadt lenken. "Mit Dietmar Beiersdorfer konnten wir einen erfahrenen Fachmann für den FCI gewinnen, der eine absolute Identifikationsperson nach innen und außen sein wird", ist sich Aufsichtsratsvorsitzender Karl Meier sicher. Auch die Zielstellung ist klar: "Langfristig wollen wir mit ihm eine stabile Nachhaltigkeit mit gesamtheitlichem Blick auf den sportlichen Bereich aufbauen, kurzfristig sehen wir in seiner Person aber auch einen wichtigen neuen Impuls in unserer aktuellen sportlichen Situation." Denn fünf Punkte aus 13 Spielen, dazu ein Rückstand von acht Zählern auf das rettende Ufer, sind für den FCI deutlich zu wenig.

Von Herzogenaurach bis Reggiana

Zum Einstand zeigt sich der 57-Jährige kämpferisch. "Wir befinden uns in einer sehr herausfordernden Situation, die wir mit Zusammenhalt auf und neben dem Platz ins Positive wenden wollen. Dafür gilt es, alle Anstrengungen, Motivation und Mut zu bündeln – wir richten den Blick nach vorn", so Beiersdorfer. Unterstützung für die Entwicklung des FCI will er aus dem gesamten Umfeld ziehen. "In diesem Umfeld, mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Fans, unseren Partnern, in der Stadt und der Region möchte ich erfolgreich sein", erklärt der neue Sport-Geschäftsführer.

1982 startete Beiersdorfer seine eigene Karriere beim ASV Herzogenaurach, kam dann über den FC Eintracht Bamberg und die SpVgg Greuther Fürth in die Bundesliga, wo er für Hamburg, Bremen und Köln als Fußball-Profi auflief. Ein Meistertitel mit den Grün-Weißen, sowie zwei DFB-Pokal-Siege stehen in Beiersdorfer Vita, ehe er 1997 seine Karriere beim AC Reggiana 1919 in Italien beendete. Von diesem Know-How wurde auch Vorstandsvorsitzender Peter Jackwerth überzeugt: "Die äußerst konstruktiven Gespräche haben uns dabei nur zusätzlich bestärkt und wir sind fest davon überzeugt, dass diese Personalie dem gesamten Verein nochmal einen positiven Schub verleiht."