Darmstadt 98: Kapitän Sulu bleibt am Böllenfalltor
Der Kapitän bleibt an Bord: Aytac Sulu hat seinen 2018 auslaufenden Vertrag bei Darmstadt 98 vorzeitig um ein Jahr bis zum Juni 2019 verlängert. Es ist die bemerkenswerteste Vertragsverlängerung an einem Samstag, an dem die Lilien ihre Zukunftsplanungen einen großen Schritt vorangetrieben haben.
Dienstältester Spieler bei den Lilien
Nach Wilson Kamavuaka und Daniel Heuer Fernandes nun also auch Aytac Sulu. Der 31-jährige Innenverteidiger und Kapitän der Lilien ist der dritte Spieler, der am Samstag einen neuen Vertrag beim Bundesliga-Absteiger unterschrieb. Demnach wird Sulu, der bereits seit 2013 die Lilie auf der Brust trägt und damit der dienstälteste Spieler im aktuellen Kader der Darmstädter ist, auch noch bis 2019 bei den Hessen bleiben. „Ich habe in meiner bisherigen Zeit in Darmstadt unglaubliche Erfolge feiern dürfen, tolle Menschen kennengelernt und eine besondere Verbindung zu diesem Verein aufgebaut“, wird Sulu auf der Vereinsseite zitiert. „Der Verein verkörpert viele Tugenden, die mir auch persönlich wichtig sind. Es hat hier von Beginn an gepasst, und ich freue mich auf die nächsten Kapitel mit dem SV 98.“
Sulu soll weiter als Leader vorangehen
Für Sulu dauerte es nach seinem Wechsel nach Darmstadt im Januar 2013 nur ein halbes Jahr, bis der gebürtige Heidelberger mit türkischem Pass zum Kapitän aufstieg. Unter seiner Führung gelang den Darmstädtern der sensationelle Durchmarsch aus der 3. Liga bis ins Fußball-Oberhaus, wo Sulu mit sieben Saisontreffern zum torgefährlichsten Verteidiger der Liga avancierte und einen großen Anteil am Klassenerhalt hatte. Insgesamt gehen 17 Tore in 153 Pflichtspielen für die Lilien auf das Konto von Sulu, dessen Verlängerung ein wichtiges Zeichen für den ganzen Verein ist. Entsprechend begeistert äußert sich auch Trainer Torsten Frings auf der Vereinswebseite über den neuen Kontrakt für Sulu: „Aytac war in den vergangenen Spielzeiten ein ganz wichtiger Baustein und wird auch in den kommenden Jahren als Leader vorangehen und führen. Wir sind froh, dass er den Weg weiter mit uns geht und uns über die kommende Saison hinaus erhalten bleibt.“